Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Oschatz Retter fliegen mehr als 200-mal
Region Oschatz Retter fliegen mehr als 200-mal
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
16:27 16.06.2013
So wie hier auf dem Sportplatz in Oschatz kommen die Rettungshubschrauber des ADAC in ganz Nordsachsen zum Einsatz. Quelle: Dirk Hunger

Doch nicht immer ist der Fall tatsächlich auch so dramatisch, wie viele mit Blick auf den kreisenden Hubschrauber vermuten. Manchmal wird "nur" der Arzt gebracht oder ein Patient geholt.

Nicht immer ist der Rettungshubschrauber auch ein Indiz dafür, dass es zu einem schweren Unfall gekommen ist. Es kann sich auch um vermeintlich "einfache" medizinische Notfälle handeln, bei denen der Hubschrauber den Arzt schlicht absetzt, damit die Hilfe schnell genug geleistet werden kann. Dem Landkreis Nordsachsen stehen an sieben Standorten Notarzteinsatzfahrzeuge zur Verfügung, die täglich 24 Stunden mit einem Notarzt besetzt sind. Die Standorte befinden sich in Taucha, Schkeuditz, Delitzsch, Eilenburg, Torgau, Oschatz und Wermsdorf. Aber nicht immer können die Ärzte schnell genug vor Ort sein: "Die Aufgabe des Luftrettungsdienstes ist es, den bodengebundenen Rettungsdienst zu ergänzen und zu unterstützen", heißt es aus dem Landratsamt. So wird auch mal ein Notarzt aus der Luft angefordert, wenn für die Versorgung von Notfallpatienten im bodengebundenen Rettungsdienst gerade kein Notarzt zur Verfügung steht oder der den Ort nicht schnell genug erreichen kann. Begründet sei der Einsatz aber immer: Durch den Freistaat Sachsen wurde mit dem Notarztindikationskatalog eine Vorschrift erlassen, in der geregelt ist, wann ein Notarzteinsatz gerechtfertigt ist. Allein in Delitzsch kam das medizinische Personal eines Hubschraubers im vergangenen Jahr 38-mal zum Einsatz. In Eilenburg waren es dagegen 2012 nur zehn Einsätze, in Bad Düben elf. Der Rest der Einsätze reicht über den gesamten Landkreis.

Doch nicht jede Landung eines Hubschraubers vor allem in den Städten mit Krankenhäusern ist auch gleichzeitig ein Einsatz des Rettungshubschraubers. Einige Krankenhäuser im Landkreis, so auch das der Loberstadt, verfügen nicht über einen eigenen Hubschrauberlandeplatz, der für die Verlegung von Krankenhauspatienten in andere und vor allem Spezialkliniken angeflogen werden kann. Die sogenannten Verlegungshubschrauber landen dann an einem anderen dafür geeigneten Ort. In Delitzsch ist dies beispielsweise der Marienplatz oder auch der Hof der Feuerwehr am Schäfergraben.

Ein Luftrettungseinsatz kostet laut ADAC in der Region Nordsachsen im Schnitt zwischen 150 und 1000 Euro. Die entstehenden Kosten werden von den Krankenkassen finanziert und von den eingesetzten Unternehmen mit ihnen abgerechnet.

Christine Jacob

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Großen Zuspruch fand das 7. Truckerfest der Verkehrswacht Oschatz am Sonnabend auf dem Gelände des Finanzamtes in der Dresdener Straße.

16.06.2013

FSV Oschatz 3:2 (1:2). Es war wie so oft in der Saison-Rückrunde. Obwohl intensiv vor der Partie darauf hingewiesen wurde, von Anfang an konzentriert zu Werke zu gehen, klingelte es bereits nach fünf Minuten im Oschatzer Gehäuse.

16.06.2013

Dieter Köhncke vom Verein "Rettet St. Aegidien" bekam in diesen Tagen Post aus Holland. Dabei hat er gar keine Verwandten in den Niederlanden. Aber es stellte sich schnell heraus, was der Anlass für die Post war.

14.06.2013
Anzeige