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Oschatz Rio-Lauf: Pokale bleiben in der Collm-Region
Region Oschatz Rio-Lauf: Pokale bleiben in der Collm-Region
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16:47 07.05.2012
Oschatz

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Als erster Läufer kam Tom Richter vom SC Riesa ins Ziel auf dem Rudolf-Tischer-Weg im Oschatzer Stadtpark. Er hatte die 6,5 Kilometer (km) vom Landgasthof Bornitz in 18:59 Minuten zurückgelegt. Auch bei den Mädchen und Frauen gewann eine Riesaerin. Natalie Mütsch von der Triathlon-Abteilung des SC Riesa gewann in 24:28 Minuten. Sie belegte damit den elften Gesamtplatz von 81 Teilnehmern, die in Bornitz gestartet waren.

Die Siegerin auf der Zwölf-Kilometer-Strecke Elfi Rose (SV Naundorf) erreichte ebenfalls den elften Gesamtplatz von 88 Startern. Sie lief die Strecke vom Nudelcenter in Riesa nach Oschatz in 51:31 Minuten. Bei den Männern hieß der Sieger wie so oft Jürgen Wernitz (LRC Mittelsachsen). Er und Elfi Rose erkämpften mit zwei weiteren Läufern ihres Vereins den Wanderpokal der Oberbürgermeister von Oschatz und Riesa in der Mannschaftswertung. Das war seit 2010 bereits das dritte Mal in Folge. Die Pokale gehen damit endgültig in den Besitz des LRC Mittelsachsen und SV Naundorf über.

Den Pokal in der Firmenwertung auf der 6,5-Kilomter-Strecke gewann zum zweiten Mal die Mannschaft von der RDL-GmbH Riesa. Diese Wertung wurde beim 7. Rio-Lauf zum ersten Mal ausgeschrieben. Damals gingen nur zwei Teams an den Start. "Erfreulich, dass es diesmal sechs Vertretungen mit jeweils drei Aktiven in diese Wertung schafften", sagte der Wettkampfleiter Siegfried Martick vom SC Riesa. "Es ist schön, dass der Rio-Lauf einen volkssportlichen Charakter hat. Viele Freizeitläufer kommen gern zu unserer Veranstaltung. Für sie ist der Städtelauf meist der jährliche Höhepunkt ihrer sportlichen Aktivität".

Martick bedankt sich bei allen Helfern und Sponsoren, vor allem bei der Teigwaren GmbH Riesa: "Die Zusammenarbeit mit Laura Kny von der Marketingabteilung des Nudelcenters war sehr gut. Natürlich wäre der Lauf ohne die Unterstützung der Polizei Riesa und Oschatz, des DRK, des Landgasthofes Bornitz und des Teams der Lebenshilfe im O-Park gar nicht möglich".

Beim gemeinsamen Nudelessen vor der Siegerehrung setzte der angekündigte Regen ein. Zum Glück hatte Katrin Hanel vom gleichnamigen Oschatzer Sportgeschäft, das Shirts für die Sieger der einzelnen Altersklassen sponserte, ein Zelt aufgebaut. Darunter flüchtete ein Großteil der Läufer. Pünktlich zur Siegerehrung hörte es aber zu regnen auf. Geehrt wurden die drei Erstplatzierten bei den Frauen und Männern auf beiden Strecken. Sie konnten sich über die beliebten Riesaer Nudelsäcke freuen. Die Pokale in der Mannschaftswertung überreichten der Oschatzer Oberbürgermeister Andreas Kretschmar und der Riesaer Finanzchef Markus Mütsch. Anwesend war auch die erst kürzlich gekürte Nudelkönigin Paulina Berger.

Wie in jedem Jahr standen der jüngste und der älteste Teilnehmer auf dem Siegerpodest. Stefan Winkler (SV Fortschritt Oschatz), Jahrgang 2003, und Gerhard Rode aus Großenhain (Jahrgang 1933), also genau 70 Jahre älter, wurden mit den Pokalen der Oschatzer Allgemeinen Zeitung geehrt.

Gerhard Rode, bei allen bisherigen Rio-Läufen am Start, meinte: "Solange meine Beine noch mitmachen, bin ich dabei. Der Rio-Lauf war eine gute Vorbereitung auf das nächste Wochenende, da werde ich beim Rennsteiglauf den Halbmarathon (21 km) bestreiten". Auch Wallfried Heinicke (SV Naundorf) wird dort an den Start gehen. Der 62-jährige Thalheimer nimmt aber den Supermarathon über 72,8 Kilometer in Angriff.

Der Veranstaltungssprecher Stefan Bräuer sorgte für die richtige Stimmung. Siegfried Martick lobte ihn für seine Moderation am Start, im Ziel und bei der Siegerehrung. Und der Moderator klärte auch ein Problem, das Ilka Kunze aus Riesa hatte. Sie kam als Letzte nach zwölf Kilometern Walking ins Ziel und beschwerte sich über die Abgase des Schlussfahrzeuges, das sie auf den letzten Kilometern begleitet hatte. Stefan Bräuer versprach, dass dies im nächsten Jahr nicht wieder vorkommt. Er klärte gleich vor Ort mit dem OBM Andreas Kretschmar den Einsatz des neuen Elektro-Autos der Oschatzer Stadtverwaltung als Schlussfahrzeug beim 10. Rio-Lauf am 4. Mai 2013.

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