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Oschatz Rosige Zeiten auf den Feldern der Oschatzer Firma Müller
Region Oschatz Rosige Zeiten auf den Feldern der Oschatzer Firma Müller
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00:30 01.07.2015
Beim Rosenfest hatten die Besucher auch die Gelegenheit, sich auf den Rosenfeldern des Oschatzer Unternehmens umzusehen. Quelle: Dirk Hunger
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"Im Rosencafe ist unsere Rosenbowle schon ausverkauft", erklärte Sabine Müller, Geschäftsführerin der Baum- und Rosenschule Müller. Nach einem Familienrezept kredenzt sie alljährlich beim Rosenfest das Getränk. "Zum Gelingen ist wichtig, dass stark duftende Rosenblüten verwendet und die über Nacht auch mit einem Schuss Weinbrand angesetzt werden", sagt Sabine Müller.

Viele Besucher kamen auch, um sich von den Experten Tipps für die Auswahl und die Pflanzung der Königinnen der Blumen zu holen. Gefragt waren diesmal Englische Rosen sowie "Eden" und "Kurfürstin Sophie", alle samt haben stark gefüllte Blüten. Hoch in der Gunst vieler Oschatzer stand auch die "Sachsenperle" als Busch und Stämmchen. Die Oschatzer Züchtung war 2006 zur Landesgartenschau in Oschatz vorgestellt und getauft worden. "Die Sachsenperle wird gern als Gruß aus Oschatz und Sachsen zum Beispiel an Familienangehörige verschenkt, die in den Alten Bundesländern leben", berichtet Sabine Müller. "Damit wir dann im nächsten Jahr genügend dieser Rosensorte zur Kleinen Gartenschau haben, werden wir wieder allerhand nachproduzieren müssen." Froh war die Chefin, dass das Wetter gut durchgehalte hat. Das war nicht nur wegen der Fahrten zu den Rosenfeldern nötig. Passendes Wetter brauchte auch Kräuterexpertin Grit Nitsche aus Falkenhain. Mit Interessenten zog sie über die Anlagen der Baum- und Rosenschule. Dabei wusste sie zu mancher Staudenblume für die Besucher Neues zu erzählen. Oder hätten sie gewusst, dass man beispielsweise die orangefarbenen Blütenblätter der Lilie oder die Blüten der Gladiole verspeisen kann? "Viele verarbeiten zu Hause Holunder- und Rosenblüten zum Beispiel zu Marmeladen, Sirup oder Gelee. Gleiches kann man auch mit Veilchen, den Fliederblüten und Phlox anstellen, die wie Rose und Holunder alle zusammen zu den Duftblüten gehören", erklärte die Kräuter- und Pflanzenexpertin aus Falkenhain den interessierten Besuchern.

Bärbel Schumann

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