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Oschatz Ruhestand für Mügelns Bauhofkoordinatorin Rita Schmidt
Region Oschatz Ruhestand für Mügelns Bauhofkoordinatorin Rita Schmidt
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14:33 26.04.2017
Zum Abschied aus dem Arbeitsleben und mit Dankesworten von Bürgermeister Johannes Ecke gab es im Kreise der Mitarbeiter Blumen für Rita Schmidt
Mügeln

Für Rita Schmidt, Bauhofkoordinatorin in der Stadt Mügeln, war der Mittwoch nicht das Ende, sondern ein Neubeginn. Denn die 65-Jährige hatte ihren letzten Arbeitstag und tritt in den Ruhestand. „Wenn man 27 Jahre hier im Haus war, zählt nicht nur die Arbeit in der Verwaltung. Über diese lange Zeit ist es eine Art Familie – mit allem was dazu gehört.“ Die gelernte Krankenschwester arbeitete vor der Wende als Stadtschwester von Mügeln, dann in einer Arztpraxis. In Folge der Wende sei sie zum 1. Juli 1990 als Verwaltungsmitarbeiterin in das Rathaus berufen worden. „Ich habe mich in diesem Haus immer als Dienstleister für die Menschen und die Stadt gesehen. Die Arbeit hat mir in allen Bereichen viel Spaß gemacht, vor allem aber im Bereich Soziales und Bildung.“ Das war am Mittwoch auch Grund dafür, dass die Kindergärtnerinnen der Stadt persönlich zum Abschied kamen. Ab 1999 arbeitete die Mügelnerin im Bauamt, ab 2011 als Bauhofkoordinatorin. Diese Aufgabe erledigte sie mit Respekt, wie sie sagt: „Die Arbeit speziell im Bauamt, aber auch als Bauhofkoordinatorin, hat viel abverlangt, da man sich mit den technischen Abläufen beschäftigen musste. Das ist etwas anderes als Verwaltungsarbeit.“ Während dieser Zeit habe sie versucht, optimale technische Voraussetzungen für die Mitarbeiter zu schaffen, damit sie gute Arbeit leisten können. Auch als Personalrat und Personalratsvorsitzende war sie jahrelang tätig. „Es war ein wichtiges Element meiner Arbeit und ich habe sie gern gemacht. Mir ging es immer darum, eine akzeptable Lösung für beide Seiten zu finden.“

Heute beginnt ihr neuer Lebensabschnitt. Die Familie spiele eine wichtige Rolle. Rita Schmidt ist verheiratet und hat eine Tochter und zwei Enkel. „Die Gartenarbeit ist mir sehr wichtig“, sagt sie und erinnert an die Initiative „Farbe in die Stadt“, an der sie selbst mitwirkte. Körperlich fit hält sie sich in einer Laufgruppe. „Für die Stadtverwaltung und ihre Mitarbeitern wünsche ich mir ein Arbeiten im ,Wir’. Das macht alles viel leichter. Ich werde in Zukunft mit Interesse verfolgen, was hier gemacht wird und mich freuen, dass ich es nicht mehr selbst tun muss“, so die Mügelnerin augenzwinkernd.

Von Heinz Großnick

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