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Oschatz Rund 170 000 Menschen im Kreis zur Wahl aufgerufen
Region Oschatz Rund 170 000 Menschen im Kreis zur Wahl aufgerufen
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17:11 26.08.2014
Quelle: Patrick M. Pelz
Nordsachsen

Mit ihrem Votum werden die Wähler auch darüber entscheiden, ob Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) im Amt bleiben kann.

Der nordsächsische Kreiswahlleiter, Steffen Fleischer, fordert unterdessen alle Wahlberechtigten des Landkreises Nordsachsen auf, von ihrem aktiven Wahlrecht Gebrauch zu machen und durch ihre Stimmabgabe die Einflussmöglichkeit auf die künftige Besetzung des Sächsischen Landtages wahrzunehmen. "Die Teilnahme an Wahlen gehört zu den elementaren demokratischen Grundrechten. Mit ihrer Wahlentscheidung nehmen die Wählerinnen und Wähler wichtigen Einfluss auf das politische Geschehen und gestalten die Zukunft mit. Je mehr Wählerinnen und Wähler ihre Stimmen abgeben, desto höher ist die Legitimation des Sächsischen Landtages", so der Kreiswahlleiter gegenüber der OAZ.

Im Kreis können die Wahlberechtigten am kommenden Sonntag selbst in der Zeit von 8 bis 18 Uhr ihre Stimmen im Wahllokal abgeben. "Jeder Wahlberechtigte müsste mittels Wahlbenachrichtigungskarte mitgeteilt bekommen haben, dass er in das Wählerverzeichnis eingetragen ist und in welchem Wahlraum er am Wahltag wählen gehen kann", weist Steffen Fleischer hin. Insgesamt werden in Nordsachsen am Wahltag 232 Wahllokale geöffnet haben. Die Wahlberechtigten sollten hier ihre Wahlbenachrichtigung mitbringen sowie Personalausweis oder Reisepass bereithalten.

Die Wähler können sich mit der Erststimme (Direktstimme) für einen Kandidaten entscheiden, welcher sich im Wahlkreis aufgestellt hat. Der Kandidat mit den meisten Direktstimmen im Wahlkreis erlangt direkt ein Mandat im Sächsischen Landtag. Mit der Zweitstimme (Listenstimme) kann sich der Wähler entscheiden, welcher Partei er im Freistaat als sogenannter Landesliste die Stimme geben möchte, wobei dies die maßgebende Stimme für die Verteilung der Sitze auf die Parteien insgesamt ist.

Briefwähler sollten darauf achten, dass der Wahlbrief rechtzeitig zur Post gegeben oder bei der auf dem Wahlbriefumschlag angegebenen Adresse abgegeben wird. Wahlbriefe werden nur dann berücksichtigt, wenn sie am Wahlsonntag spätestens um 16 Uhr eingegangen sind. Der Kreiswahlleiter empfiehlt im Fall des Versendens, den Wahlbrief spätestens heute zur Post zu geben.

Die Wahlergebnisse können am Wahltag im Internet unter www.statistik.sachsen.de abgerufen werden. Auch die OAZ wird in ihrer Montagsausgabe das vorläufige Ergebnis veröffentlichen. Der Kreiswahlausschuss wird in öffentlicher Sitzung am 4. September, 17 Uhr auf Schloss Hartenfels zur Feststellung des endgültigen Wahlergebnisses für die Wahlkreise 34 bis 36 zusammentreten.

Rösner, Hagen

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