Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Oschatz SG Oschatz/Riesa muss Leistung deutlich steigern
Region Oschatz SG Oschatz/Riesa muss Leistung deutlich steigern
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
15:01 10.02.2014
Claudia Hofmann setzt sich am gegnerischen Kreis durch. Quelle: G. Schlechte

Dabei mussten die Gastgeberinnen neben der Langzeitverletzten Sandra Zintl auch auf ihre beiden etatmäßigen Spielmacherinnen Francie Hirth und Kristin Schmidt verzichten. Somit standen Trainer Daniel Reddiger nur zehn Spielerinnen zur Verfügung. Das waren immer noch zwei mehr als beim Gegner aus Dresden. Dort saßen lediglich acht Spielerinnen auf der Bank.

Die Dresdenerinnen hatten aufgrund ihrer Tabellensituation nichts zu verlieren und spielten frei auf. Im Gegensatz dazu die Oschatz/Riesaerinnen, die sich in einer Formkrise befinden. So erzielten die Gäste auch den ersten Treffer und schafften beim Stand von 4:6 sogar, mit zwei Toren in Führung zu gehen. Die Zuschauer dürften sich zu diesem Zeitpunkt verwundert die Augen gerieben haben, denn von den elf Plätzen, die in der Tabelle zwischen den beiden Kontrahenten lagen, war nicht viel zu erkennen. Der Tabellenführer spielte mit wenig Ruhe, ohne die nötige Struktur und Ordnung im Angriff und ließ dadurch die Gäste ins Spiel kommen. Zwar glichen die SG-Spielerinnen umgehend aus und legten von da an selbst immer wieder vor, konnten sich aber nicht absetzen. So konnte Dresden mit dem Pausenpfiff durch einen verwandelten Strafwurf erneut ausgleichen - und es ging mit 10:10 in die Halbzeitpause.

Sollte man doch tatsächlich gegen den Tabellenletzten den ersten Punkt abgeben? Ob es diese Frage oder die mehr als deutliche Ansprache des SG-Trainers waren, die das Team zum Aufwachen brachte, sei dahin gestellt. Mit Beginn des zweiten Durchgangs zeigten die Gastgeberinnen ein anderes Gesicht. Jede Spielerin legte eine Schippe drauf und kämpfte nun für die andere mit. Mit vier Toren in Folge setzte sich die Mannschaft schnell auf 14:10 ab. Zwar klappte auch jetzt noch nicht alles reibungslos, aber die Mädchen nahmen den Kampf an und konnten sich einige gute Gelegenheiten erarbeiten. Bis zum Ende der Begegnung gelang es den Gastgeberinnen, einen Sieben-Tore-Vorsprung herauszuwerfen. Somit konnten sie die Dresdenerinnen beim Endstand von 24:17 noch klar auf Abstand halten.

Die SG-Mannschaft muss jetzt schnell den Kopf frei bekommen und zu alter Stärke zurück finden. Am nächsten Sonntag kommt der aktuelle Tabellendritte Radeberger SV mit viel Selbstvertrauen in die Riesaer WM-Halle. Um gegen diesen starken Gegner zu bestehen, ist eine deutliche Leistungssteigerung notwendig, um die weiße Weste in der Tabelle weiter zu behalten.

Oschatz/Riesa: Anna Schneese; Susanne Iwan (2), Lisa Krille (2), Melanie Löschke (8/2), Claudia Hofmann (1), Sandra Liebe (2), Anne Rillich (2), Maria Loose, Julia Funke (3), Lena Bormann (4). Melanie Löschke

Melanie Löschke

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Reichlich Lehrgeld durfte der mit dem jüngeren F-Junioren-Jahrgang angetretene FSV Oschatz beim Hallenturnier des SV Roland Belgern zahlen. In der Endabrechnung gab es den sechsten Platz, doch auch eine bessere Platzierung war greifbar.

10.02.2014

Zum Heimspielauftakt in der Rückrunde empfing die HSG Riesa/Oschatz den HC Annaberg-Buchholz. Im Hinspiel zeigte das HSG-Team eine glanzlose, aber souveräne Leistung gegen einen kämpferischen Gegner.

10.02.2014

Die Oschatzer Brandschützer sind derzeit die Feuerwehr im wohl modernsten Gerätehaus des Kreises. Was das für die Motivation der Kameraden bedeutet, ob das Neid schürt und wie es um die Nachwuchsarbeit vor Ort bestellt ist, darüber spricht Wehrleiter Lars Natzke im Interview.

09.02.2014
Anzeige