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SHV Oschatz kassiert unnötige Niederlage

SHV Oschatz kassiert unnötige Niederlage

SHV Oschatz 21:19 (7:9). Während sich die Gastgeber im Vorfeld der Partie nach eigenen Aussagen mit voller Kapelle warm geworfen haben, drückten SHV-Trainerin Jana Delor wieder einmal Personalsorgen.

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Im "Heimspiel" in Riesa können die Nordlichter von der SHV-Sieben bezwungen werden. Im Rückspiel sind dagegen die Oschatzerinnen unterlegen.

Quelle: Dirk Hunger

SV Henstedt-Ulzburg. Gerade einmal zehn Spielerinnen einschließlich Torfrau traten die Reise nach Henstedt-Ulzburg an. Konnte die SHV-Sieben das Hinspiel knapp für sich entscheiden, so drehten die Gastgeber den Spieß zu Hause einfach um, und gewannen knapp mit zwei Toren. Dabei hätte die Partie nicht wirklich einen Sieger verdient.

 

Eher behäbig kamen beide Mannschaften daher. Ein Tempo gewürztes Handballspiel sieht wahrlich anders aus. Der ersten Halbzeit drückten beide Abwehrreihen ihren Stempel auf. Die Gastgeber gingen in der ersten Minute in Führung und Oschatz gelang erst nach fünf Minuten und mehreren vergeblichen Versuchen der erste eigene Treffer zum Ausgleich. Dem Gästespiel fehlte von Beginn an der notwendige Druck auf die gegnerische Abwehr. So hatte es Henstedt-Ulzburg relativ leicht, die SHV-Aktionen zu durchschauen. Die 500-Kilometer-Anfahrt ließ sich diesmal offensichtlich nicht so leicht verdauen. Außerdem fehlte mit Maria Häußler beruflich bedingt erneut ein wichtiger Aktivposten im Oschatzer Rückraum.

 

Die mit wenig Konsequenz vorgetragenen Angriffe blieben zu oft im Block des Gegners hängen oder wurden Beute der Torfrau. Das 5:5 in der 16. Minute war für die nächsten acht Minuten der vorerst letzte Gästetreffer - das war einfach zu wenig. Das sich dennoch Chancen auf die Punkte auftaten, lag darin begründet, dass es die Gastgeber zu dem Zeitpunkt auch nicht besser machten. In der Schlussphase der ersten Halbzeit gelang dem SHV dann doch noch einen Minivorsprung heraus zu werfen. Aber der sollte nicht lange Bestand haben.

 

Die Gastgeber kamen wesentlich wacher aus der Kabine zurück und wandelten den 7:9-Rückstand innerhalb von vier Spielminuten in eine 10:9-Führung um. Das SHV-Team fand einfach keinen Zugriff zum Spiel, vor allem das Laufen ohne Ball schien völlig in Vergessenheit geraten zu sein. "Es müssen sich einfach alle mehr in die Verantwortung nehmen, wenn es mal nicht wie gewünscht läuft und nicht den Ball nur zum Nebenmann weiterreichen", ärgerte sich Torfrau Katrin Miersch über die absolut unnötige Niederlage. Dabei bestand durchaus auch in Halbzeit zwei noch Hoffnung für die Gäste. So zum Beispiel, als nach einem Konter der Ausgleich zum 13:13 fiel und der SV Henstedt-Ulzburg den Ball im Angriff vorzeitig verlor. Da hatten die SHV-Spielerinnen gleich zweimal die Gelegenheit, in Führung zu gehen. Diese blieben jedoch durch Ballverlust und unplatzierten Angriffswurf erneut ungenutzt. Nach dem Anschluss zum 16:15, als die Norddeutschen in Unterzahl agieren mussten, hätte man erwarten dürfen, dass die Delor-Sieben diese Situation für sich nutzt. Aber erneut Fehlanzeige. Im Gegenteil, es fiel das 17:15. Die letzten Hoffnungsfunken glimmten nochmals beim 19:19 auf, aber gleich zwei eigene Angriffe blieben erfolglos. Selbst nach dem 20:19- Führungstreffer winkte noch ein Punkt, aber es sollte nicht sein.

 

Am Ende der Begegnung nutzten die Gastgeber ihre Chancen einfach cleverer aus und hatten so das bessere Ende für sich, gegen einen SHV Oschatz, der sich selbst geschlagen hat.

 

Oschatz: Miersch; Heine (1), Schneider (9/4), Vujica (4/1), Staffe, Wiersma (1), Ganske (1), Böhm (1), Ackermann (2), Wirsik.

Kerstin Staffe

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