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Oschatz SHV-Team mit glücklichem Punktgewinn gegen HC Leipzig II
Region Oschatz SHV-Team mit glücklichem Punktgewinn gegen HC Leipzig II
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16:02 21.04.2013
Zu Hause konnte sich der SHV (gelb/schwarze Trikots) um Ivana Vujica (r.) und Doreen Wiersma (l.) gegen den HC Leipzig II noch mit zwei Toren Vorsprung behaupten. Quelle: DH

Das Juniorteam des HCL wollte sich unbedingt für die Niederlage im Hinspiel revanchieren. Darauf stellten sich die Oschatzerinnen ein und begannen die erste Halbzeit mit einer aggressiven Abwehrarbeit. Jedoch konnten die Bälle, in der Deckung hart erarbeitet, nicht in Tore umgewandelt werden.

Die ersten zehn Minuten waren geprägt von technischen Fehlern und Fehlwürfen. Vier 100-prozentige Chancen fanden nicht den Weg ins Tor. So stand in der elften Minute nur ein 3:3. Bis zur 17. Minute legte der HCL jeweils ein Tor vor und die SHV-Sieben glich durch Heine, Häußler und Schneider immer wieder aus (6:6). Danach begannen die Oschatzerinnen druckvoller zu agieren und wurden die spielbestimmende Mannschaft.

Würfe aus der zweiten Reihe und schöne Kombinationen mit je zwei Toren durch Vujica und Schneider sowie eine sichere Katrin Miersch im Tor bescherten dem SHV einen Vier-Tore-Vorsprung (6:10). Das veranlasste die Trainerin des HCL II eine Auszeit (22. Minute) zu nehmen. Danach durfte sich Carmen Schneider wieder einmal einer Sonderbewachung erfreuen, doch auch die nächsten zwei Treffer gingen auf das Konto des SHV. Danach erzielten die HCL-Mädchen drei Tore in Folge, bevor Ivana Vujica den 13. Treffer (28.) markieren konnte.

Die zweite Hälfte hatte noch einiges zu bieten. Die Leipzigerinnen kamen wacher aus der Kabine. Beim SHV-Team dagegen wurde in der Abwehr nicht mehr konsequent zugefasst und folgerichtig erzielte der Gastgeber den Ausgleich zum 15:15 (38.). Danach gelang es keiner Mannschaft, sich entscheidend abzusetzen. Auf Oschatzer Seite waren es vor allem trotz Sonderbewachung Schneider, Häußler und Ganske, die die Gäste im Spiel hielten. Luise Ganske verdiente sich sogar ein Sonderlob der Trainerin, da sie die gesamte Begegnung unermüdlich in der Deckung auf der vorgezogenen Position arbeitete und um jeden Ball kämpfte.

Die letzten Minuten der Partie waren Spannung pur. Carmen Schneider erhielt eine Zeitstrafe und den fälligen Siebenmeter verwandelte die Leipziger Nummer neun sicher zum 25:24. Die Delor-Schützlinge überstanden die zwei Minuten in Unterzahl sehr gut und wieder war es Schneider, die den Ausgleich erzielte. Noch waren zwei Minuten zu spielen und die einheimische Nummer neun traf zur erneuten HCL-Führung (26:25). Die Uhr tickte unbarmherzig herunter und die SHV-Spielerinnen bemühten sich, wenigstens den Ausgleich zu erzielen. Ein schöner Spielzug, wobei die Linksaußen Kristin Ackermann frei zum Wurf kam, brachte zehn Sekunden vor Abpfiff den ersehnten 26. Treffer. Den letzten Angriff der Leipzigerinnen konnte Doreen Wiersma auf Kosten einer Zweiminutenstrafe stoppen. Zwei Sekunden standen noch auf der Anzeigetafel und Leipzig musste den Freiwurf ausführen. Die Oschatzer Deckung um Katrin Miersch war aber auf dem Posten. Erleichterung war den Spielerinnen und auch den Fans anzusehen, dass es noch zu einem Punkt gereicht hatte. Die Aussage von Trainerin Jana Delor nach dem Spiel war eindeutig: "So ein Spiel muss man gewinnen!".

Oschatz: Wiersma (1), Häußler (5), Ackermann (1), Heine (2), Ganske (3/2), Schneider (10/1), Vujica (4), Staffe, Böhm, Ludwig, Wirsik. Ina Günthel

Ina Günthel

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