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Oschatz SHV erkämpft und erspielt fünften Platz
Region Oschatz SHV erkämpft und erspielt fünften Platz
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15:27 29.04.2013

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Mit dieser Platzierung bestätigt das Oschatzer Team, dass es zu den besten Mannschaften der dritten Liga Ost gehört.

Im letzten Saisonspiel gegen den HC Sachsen Neustadt-Sebnitz galt es, die schmerzliche Niederlage aus der Hinrunde wettzumachen. Das wollten viele Handballfreunde zum Saisonabschluss in der Rosentalsporthalle miterleben. Die Veranstaltung wurde vom SHV-Hauptsponsor, dem mitteldeutschen Gasversorger Mitgas, präsentiert. Die Krankenkasse AOK Sachsen trat als Co-Präsentator auf.

Der SHV Oschatz legte sofort los wie die Feuerwehr. Bereits nach fünf Minuten stand es durch Treffer von Maria Häußler, Doreen Wiersma und Carmen Schneider 3:0. Die Deckung arbeitete hervorragend und im Angriff wurde ein hohes Tempo gespielt. Auch Katrin Miersch im Tor der Oschatzer bot eine gute Partie. Die Gäste erzielten in der siebenten Minute den ersten Treffer, doch der SHV hatte sofort die passenden Antworten parat - Schneider und zweimal Wiersma erhöhten auf 6:1. Erst in der elften Minute fiel das zweite Tor für die Gäste. Danach erspielte sich die Delor-Sieben viele weitere Möglichkeiten. Auch von zahlreichen Fehlwürfen der Neustädter, die eiskalt genutzt wurden, profitierten die Einheimischen. Nach 21. Minuten stand es 12:2. Das war für Trainerin Delor die Gelegenheit, der Aufbaureihe durch Wechsel Zeit zum Verschnaufen zu geben. Diese Maßnahme brachte keinen Bruch im Spiel des SHV, sondern weitere schön herausgespielte Tore wurden erzielt. So konnte sich zum Beispiel auch Nicole Wirsik mit zwei Treffern aus der zweiten Reihe in die Torschützenliste eintragen.

Für den zweiten Spielabschnitt stellte sich die Frage, ob das SHV-Team weiter konzentriert und engagiert in der Deckung und im Angriff arbeiten wird. Ein klares ja war die Antwort. Die Oschatzerinnen erkämpften sich die Bälle, spielten druckvoll und erhöhten die Führung durch Kristin Ackermann, Ivana Vujica und Doreen Wiersma auf 21:6 (34. Minute). Die Gäste versuchten zu reagieren, indem sie ihre Deckung umstellten. So wurden Vujica und Häußler, später Vujica und Schneider unter Sonderbewachung gestellt. Doch auch das brachte wenig. Kleine Fehler schlichen sich jetzt häufiger in das Spiel der Oschatzerinnen ein, dennoch trafen sie weiter. Beim Stand von 27:13 (51.) erhielt die Gästetrainerin durch das sehr gut agierende Schiedsrichtergespann eine Verwarnung zugesprochen. Sie war mit einigen Entscheidungen der Unparteiischen nicht einverstanden. Auf beiden Seiten wurde hart, aber nicht unfair gekämpft. Allerdings konzentrierten sich die Spielerinnen des HC Sachsen jetzt mehr auf die Schiedsrichterentscheidungen, als auf ihr eigenes Spiel.So gab es eben beim 29:16 (58.) eine Zwei-Minuten-Strafe für die Torhüterin der Gäste, nach einer unschönen Bemerkung gegenüber den Referees.

Die Partie war längst entschieden. Es stand nur noch eine Frage zur Debatte: Gelingt den SHV-Mädchen der 30. Treffer? Nach einem Tor der Gäste zum 29:17 war es Anja Heine vorbehalten, den umjubelten Treffer für Oschatz zu setzen. Die SHV-Trainerin zeigte sich erfreut über die Begegnung: "Das war eine geschlossene Mannschaftsleistung in Abwehr und Angriff. Ich bin sehr zufrieden mit dem hohen Tempo, das meine Vertretung gerade in der ersten Halbzeit gegangen ist." Die Oschatzer Fans spendeten den verdienten Applaus und hoffen, dass die Leistung am 5. Mai beim Sachsenpokalfinale in Döbeln wiederholt werden kann.

Oschatz: Miersch; Wiersma (9), Ludwig (3), Wirsik (2), Häußler (3), Ackermann (3), Heine (1), Ganske (1), Schneider (6/2), Vujica (2), Staffe.

Ina Günthel

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