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Oschatz SHV fehlt Durchschlagskraft
Region Oschatz SHV fehlt Durchschlagskraft
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16:13 09.12.2013
Am Wochenende kann der SHV Oschatz mit Carmen Schneider, Ivana Vujica, Doreen Wiersma und Kristin Ackermann (v.r.) im hohen Norden eine Niederlage nicht vermeiden. Quelle: Dirk Hunger

Trotz der 31:25-Niederlage (13:14) beim BSV Buxtehude II waren die Gäste nicht chancenlos.

In der ersten Halbzeit gab es ein vorsichtiges Abtasten auf beiden Seiten und auch eine ganze Reihe von Fehlversuchen. Die Oschatzerinnen ließen zu einfache Treffer zu, weil sich die Deckung nicht schnell genug formierte. Da hatten die jungen Frauen aus Buxtehude eindeutig Vorteile. Nicht nur beim Zurücklaufen, auch im 1:1 - eine schnelle Körperdrehung und zack waren sie an ihrer Gegenspielerin vorbei. Die Abschlüsse waren aber auf beiden Seiten zum Teil mangelhaft. Doch Fehler der Gastgeber konnten vom SHV-Team nicht genutzt werden, weil für einen schnellen Gegenangriff einfach keine Anspielstation da war beziehungsweise die Gegnerinnen sich wesentlich schneller zurück orientierten. Da aber auch der BSV nicht fehlerfrei blieb, gelang es den Gästen, beim 10:12 mit zwei Treffern in Führung zu gehen. Es blieb jedoch eng bis zum Pausenpfiff, wobei reichlich Chancen für einen Ausbau der Führung durch die Oschatzerinnen vorhanden waren. So ging die SHV-Sieben mit einem winzigen Vorsprung in die Kabine.

Zurück auf dem Parkett konnte die Führung noch ganze drei Minuten behauptet werden, dann glich Buxtehude mit dem ersten Konter zum 16:16 aus. Zwei weitere folgten auf dem Fuße. Ursächlich dafür waren vor allem Anspiele an den Kreis, obwohl die Oschatzer Kreisspielerin Doreen Wiersma von zwei Gegnerinnen abgedeckt war. Die Folge war ein Ballverlust und der Tempogegenstoß. Die SHV-Bank beantragte eine Auszeit. Lars Bertelmann, der die SHV-Trainerin Jana Delor vertrat, versuchte die SHV-Frauen für diesen Missstand zu sensibilisieren. Doch was passierte im nächsten Angriff? Richtig: Anspiel an den Kreis, Ballverlust, Konter, Tor zum 19:16. Es war zum Haare raufen. Aber es gelang den Gästen, sich zu fangen. Beim 21:20 in der 41. Minute war der Anschluss wieder hergestellt. Doch dann war das BSV-Tor erst einmal vernagelt. Ganze sieben Minuten fiel kein Treffer für den SHV. Pfosten, vorbei, Latte, Torfrau, Deckung - da war einfach kein Durchkommen. Wechselalternativen gab es beim SHV-Team zwar, aber für einen durchschlagenden Erfolg aus dem Rückraum, mit Ausnahme von Carmen Schneider und Ivana Vujica, sind derzeit einfach Grenzen gesetzt. Die Körpersprache beider Teams hätte nicht unterschiedlicher sein können. Alle SHV-Spielerinnen hatten offensichtliche konditionelle Nachteile gegenüber der jungen Buxtehuder Vertretung, das in dieser Phase auf 25:21 erhöhte.

Das war an diesem Spieltag von den Gästen nicht mehr wett zu machen. Die Schlussminuten konnten zwar wieder ausgeglichen gestaltet werden. Aber um zu gewinnen, hätte man eben auch mal ein Tor verhindern müssen. Statt dessen konnten die Gastgeber immer wieder frei zum Wurf kommen. Mit jedem Treffer nahm die Präzision ihrer Würfe zu und wenn niemand die Spielerin auf dem Feld annimmt, hat die Torfrau am Ende keine Chance. So wurde es dann doch nichts mit den Punkten. Am dritten Advent gibt es die nächste Chance. Dann geht es zu Hause gegen Altlandsberg.

Oschatz: Zimmermann; Wiersma (1), Hessel (1), Wiersik, Kube, Ackermann (2), Staffe, Heine (1), Schneider (12), Vujica (7/3).

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