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SHV überzeugt mit stabiler Abwehr

SHV überzeugt mit stabiler Abwehr

Den SHV-Frauen gelang es, die Zuschauer in der Rosentalsporthalle in ihren Bann zu ziehen. Mit 29:24 (14:11) wurden die Spielerinnen vom Berliner TSC wieder nach Hause geschickt.

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Maria Häußler (Nr. 10) fliegt entschlossen in den Kreis des Berliner TSC. Mit vier Treffern kann sie sich in die Torschützenliste des siegreichen SHV Oschatz einreihen. Im Hintergrund beobachtet Ivana Vujica die Situation.

Quelle: Dirk Hunger

Oschatz . Bereits vor dem Anpfiff prophezeiten die Oschatzer Anhänger einen Sieg ihres Heimteams. Weshalb? Nun, die Gäste hatten den Einheimischen ihre Stammbank streitig gemacht. So etwas ist unüblich und "rächt" sich meist. Von Beginn an gingen die Gastgeber in Führung. Sarah Eichhorn im Oschatzer Gehäuse sorgte dafür, dass dies auch so blieb. Sie fand von Anfang an gut in die Partie und bot einen sicheren Rückhalt für ihre Abwehr. Die war ja zuletzt arg gerügt worden und zeigte diesmal, dass die Kritik aufgenommen und die Defensivarbeit stark verbessert worden ist. Die Oschatzerinnen verschoben geschickt, traten rechtzeitig heraus und boten trotz einer zupackenden Abwehr keinen Anlass für Sieben-Meter-Pfiffe. SHV-Trainerin Jana Delor, die neben dem Ausfall von Franziska Staffe (Verletzung in Frankfurt/O.) auch noch auf Anja Heine (Mittelohrentzündung) verzichten musste, überraschte mit einer anderen Anfangsformation. Julia Hessel und Stefanie Böhm standen von Anbeginn auf den beiden Außenpositionen und Kristin Ackermann startete auf der Halbposition. Die Oschatzerinnen zeigten schöne Kombinationen, waren aber auch mit Einzelleistungen erfolgreich. Relativ häufig war die Gästeabwehr nicht im Bilde und konnte nur die Notbremse ziehen. So resultierten fünf Treffer in Halbzeit eins für die Oschatzer aus Strafwürfen, die von Schneider und Vujica verwandelt werden konnten. Carmen Schneider drückte trotz Sonderdeckung dem Spiel ihren Stempel auf und war mit zwölf Treffern erfolgreichste Werferin. Die Berlinerinnen konnten mehrfach in der ersten Hälfte den Anschluss erzielen, so beim 4:3 (8. Minute) oder beim 9:8 (21.). Doch der SHV blieb keine Antwort schuldig und spielte bis zur Pause wieder drei Treffer heraus.

Zurück aus der Kabine starteten die Gäste zunächst entschlossener und verkürzten auf 14:13 (35.). Dann jedoch kam die spielentscheidende Phase. Angeführt von Carmen Schneider und Ivana Vujica war der SHV für die nächsten Minuten nicht aufzuhalten. Überlegt hob Maria Ludwig den Ball über die Gästetorfrau, Luise Ganske war mit ihrem Tempogegenstoß erfolgreich, Maria Häußler traf kurz und trocken aus dem Handgelenk, Vujica und Schneider kombinierten gemeinsam und Katrin Miersch knüpfte an die gute Torhüterleistung von Sarah Eichhorn nahtlos an. Das hat einfach Spaß gemacht, zuzusehen. Beim 22:14 war es dann TSC-Trainerin Kristina Richter, die zur grünen Karte griff, um den SHV-Lauf zu unterbrechen. Erst einmal allerdings ohne zählbaren Erfolg und so konnte der SHV mit dem 23. Treffer in der 42. Minute den Vorsprung auf vorentscheidende sieben Tore erhöhen. Möglich gemacht hat dies auch ein konzentriertes Spiel von Kreisläuferin Doreen Wiersma, die mit ihrem Stellungsspiel immer wieder Lücken aufriss und sich auch selbst nach passgenauen Zuspielen am Torreigen beteiligen konnte. Jana Delor und Co-Trainer Andreas Schumann sorgten mit diversen Wechseln auch für die richtige Belastungsdosierung und gaben in der Schlussphase auch Nicole Wirsik Einsatzzeit für ihre Heimpremiere im SHV-Dress. Die Gäste steckten jedoch nicht auf und konnten beim 26:21 (53.) auf fünf Treffer verkürzen. Die SHV-Sieben besaß zu jeder Zeit die notwendige Spielübersicht und ließ nichts mehr anbrennen. In der Schlussphase schlichen sich in der Mannschaft ein paar kleine Unkonzentriertheiten ein, aber am Heimsieg der Oschatzerinnen war nicht mehr zu rütteln.

Damit ist das Punktverhältnis des SHV mit 5:5 ausgeglichen und die Mannschaft verbesserte sich von Rang neun auf Rang sechs der Tabelle. Das kommende spielfreie Wochenende ist zur Pflege kleinerer und größerer Blessuren sicher willkommen, bevor es dann am Reformationstag erst nach Rostock und drei Tage später zum TSV Owschlag geht.

Oschatz: Eichhorn, Miersch; Hessel, Ackermann, Vujica (7/3), Wiersma (3), Schneider (12/3), Böhm, Ludwig (2), Häußler (4), Ganske (1), Wirsik, Staffe.

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