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Oschatz Sachsenforst geht in Wermsdorf auf Exkursion
Region Oschatz Sachsenforst geht in Wermsdorf auf Exkursion
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06:00 22.03.2016
Genaues Vermessen des Holzes ist die Voraussetzung für optimale Vermarktung Quelle: Dirk Hunger
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Wermsdorf

Wer gründlich sortiert, holt den besten Preis heraus. Waldbesitzer, die ihr Holz vermarkten wollen, müssen sich künftig an die deutschlandweit gültige Rahmenvereinbarung zur Sortierung von Rohholz halten. Wie dieses neue Regelwerk angewandt wird, darum drehte sich die 7. Regionaltagung am Freitag in Wermsdorf. Organisiert wurde die Konferenz, zu der traditionell auch eine Exkursion gehört, vom Forstbezirk Leipzig, und 136 Teilnehmer waren der Einladung gefolgt.

Erstmals wurde die Veranstaltung gemeinsam mit dem Sächsischen Waldbesitzerverband durchgeführt. Für den theoretischen Teil im Kultursaal von Schloss Hubertusburg konnte auch die Technische Universität Dresden gewonnen werden. Forstbezirksleiter Andreas Padberg freute sich über den großen Zuspruch: „Die Veranstaltung war mit Waldbesitzern aller Eigentumsformen, Nachbarforstbehörden der Landkreise und der kreisfreien Städte Chemnitz, Leipzig und Dresden, Dienstleistern und Unternehmern der Forstbranche und Interessierten breit gefächert.“

Nachdem die Teilnehmer theoretisch über Holzfehler und Sorteneinteilung sowie die Anforderung der neuen Richtlinie informiert worden waren, ging es zum praktischen Teil in den Wermsdorfer Wald: Auf dem Parkplatz am Kirchenteich hatten Mitarbeiter des Forstbezirkes bereits eine Auswahl verschiedener Stämme vorbereitet, anhand derer den Tagungsbesuchern die Sortierung nach den neuen Anforderungen veranschaulicht wurde. Dabei war auch Gelegenheit, eigenes Wissen zu überprüfen und Fragen zu stellen.

Die Waldregionaltagung findet traditionell einmal jährlich in Wermsdorf statt und bietet Waldbesitzern, Beschäftigten, Unternehmens- und Behördenvertretern Anregungen für ihre Arbeit sowie Weiterbildung und Austausch. Aufgegriffen wurden bereits Themen wie Waldumbau, Klimawandel oder bodenschonende Bewirtschaftung.

Von Jana Brechlin

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