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Oschatz Sächsische Archivare zur Schulung in Hubertusburg
Region Oschatz Sächsische Archivare zur Schulung in Hubertusburg
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06:03 26.04.2018
Barbara Kunze, Ulrike Müller und Regina Bartholdt (v.l.) vom Archivzentrum Hubertusburg vermitteln ihr Wissen zur Aufbewahrung historischer Fotografie. Quelle: Dirk Hunger
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Wermsdorf

Kerzengerade sitzt der Mann auf seinem Stuhl, blickt starr in die Kamera, gestochen scharf treten Details hervor. Keine Frage, schon die ersten Fotografen Mitte des 19. Jahrhunderts verstanden ihr Handwerk. Ihre Arbeiten, meist im Miniformat, tauchen heute noch auf Dachböden auf und sind zuhauf in Archiven gesammelt. Wie diese Bilder richtig gesichert und so gelagert werden, dass sie anhaltend für die Nachwelt zur Verfügung stehen, darum ging es jetzt bei einer Fortbildung in Wermsdorf. Das Archivzentrum Hubertusburg des Sächsischen Staatsarchives hatte die Schulung für den Landesverband deutscher Archivare organisiert.

„Seit 175 Jahren entstehen Fotos“, blickte Dr. Thomas-Sergej Huck, Referatsleiter in Wermsdorf, zurück. Viele Archive könnten heute auf eine oft umfangreich vorhandene fotografische Überlieferung verweisen. „Das ist ein Schatz und ein Problem zugleich.“ Viele Kollegen hätten einen sehr großen Bestand zu hüten und meist stünden dabei Schriftstücke im Fokus der Arbeit, zumal diese oft noch viel, viel älter seien. Weil sich gerade zu Beginn der Fotografie die Technik immer wieder verändert habe, seien genaue Kenntnisse über die Zusammensetzung der Materialen nötig, um die Abbilder vor dem Verbleichen zu bewahren.

Im Archivzentrum Hubertusburg vermittelten die Referentinnen Barbara Kunze, Ulrike Müller und Regina Bartholdt deshalb zunächst einen Überblick zu den verschiedenen fotografischen Verfahren und darüber, wie man diese erkennt, gaben eine kurze Einführung in die Technik der Fotografie und erklärten die Möglichkeiten, fotografische Unterlagen am besten zu lagern. Unter der Teilnehmern waren Mitarbeiter aus ganz Sachsen, aus dem Stadtarchiv Chemnitz genauso wie aus dem Depot der Technischen Universität Dresden. Sie alle seien auch für den Erhalt fotografischer Überlieferungen zuständig und sollen in Wermsdorf dazu Grundlagenwissen vermittelt bekommen, kündigte Thomas-Sergej Huck an.

Von Jana Brechlin

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