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Oschatz Sanierung am Collmer Albertturm geht weiter
Region Oschatz Sanierung am Collmer Albertturm geht weiter
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14:45 31.03.2017
Die Sanierung des Albertturms wird auch von Politikerin wie Marian Wendt (l.) in Berlin und Frank Kupfer (2.v.l.) in Dresden untertstützt. Quelle: Dirk Hunger
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Wermsdorf/Collm

Spaziergänger, die vom Albertturm aus dem Blick über die Region schweifen lassen wollen, müssen sich dazu halten. Voraussichtlich nach Ostern wird der Aufstieg zum Wahrzeichen wieder gesperrt. Aus guten Gründen, denn am Turm sollen die Sanierungsarbeiten weitergehen. Zur Sitzung am Donnerstag hat der Wermsdorfer Gemeinderat nach beschränkter Ausschreibung bereits den Auftrag für den Gerüstbau vergeben. Die Arbeiten werden demnach für 17 735,26 Euro von der Gemeinhardt Gerüstbau Service GmbH aus Roßwein ausgeführt. „Das ist die gleiche Firma, die schon die Rüstung für die Arbeiten an der Plattform gestellt hat und sich am Turm auskennt“, erklärte Wermsdorfs Bauamtsleiter Thomas Keller.

Während der Osterfeiertage soll der Aufstieg noch möglich sein, in der Woche danach werde der Turm geschlossen, kündigte er an. Insgesamt sind für den zweiten Bauabschnitt – den Treppenausgang – Investitionen von rund 300 000 Euro vorgesehen. Um die nötigen Eigenmittel aufzubringen, hat der Heimatverein Collm bereits zahlreiche Spenden gesammelt. Außerdem bekommt die Gemeinde Wermsdorf als Eigentümer des Turmes Unterstützung von Bund und Land. „Fördermittel kommen dankenswerterweise vom Bundesamt für Kultur und Medien und auch die Kofinanzierung durch den Freistaat Sachsen ist gesichert“, sagte Bürgermeister Matthias Müller (CDU). Nachdem die Zuschüsse – 100 000 Euro aus Bundesmitteln und 140 000 Euro vom Land Sachsen – bereits im Herbst vergangenen Jahres bewilligt wurden, habe man die Gelder ins aktuelle Jahr übertragen und könne nun die weitere Sanierung in Angriff nehmen. „Wir freuen uns, dass es los geht“, so der Bürgermeister.

2013 und 2014 waren rund 130 000 Euro in die Erneuerung der Turmkrone in 18 Meter Höhe geflossen, wobei unter anderem die Zinnen erneuert und die Aussichtsplattform abgedichtet wurden.

Von Jana Brechlin

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