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Oschatz Sanitäranlagen und Decke in Wermsdorfer Oberschule saniert
Region Oschatz Sanitäranlagen und Decke in Wermsdorfer Oberschule saniert
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11:50 17.10.2017
Schulleiterin Kerstin Krause (Mitte) begrüßt die Besucher im erneuerten Gebäudeteil. Hier wurden Dach und Sanitärbereich saniert und Malerarbeiten erledigt. Quelle: Foto: Jana Brechlin
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Wermsdorf

Die Container haben ausgedient: Seit dem Sommer mussten die Oberschüler in Wermsdorf mit mobilen Sanitäranlagen auf dem Hof Vorlieb nehmen, jetzt stehen den Kindern und Jugendlichen im Flachbau moderne Toilettenräume zur Verfügung. Außerdem ist die energetische Sanierung in diesem Gebäudeteil nun abgeschlossen. Beide Maßnahmen waren bereits in den Sommerferien begonnen worden.

Geld aus Programm „Brücken in die Zukunft“

Weil die Kommune als Schulträger hier mit Unterstützung des Bund-Länder-Programmes „Brücken in die Zukunft“ investieren konnte, überzeugten sich Bundestagsabgeordneter Marian Wendt und Landtagsmitglied Frank Kupfer (beide CDU) zum Schulstart nach den Herbstferien vor Ort, dass die Fördermittel gut angelegt sind. Immerhin kamen für die energetische Dachsanierung rund 76 000 Euro an Zuschüssen aus dem Bund, und der Freistaat stellte für den Sanitärbereich rund 240 000 Euro zur Verfügung. Damit waren auch Installations-, Trockenbau-, Maler- und Fliesenlegerarbeiten verbunden .

Schülersprecher sind begeistert

Die Schülersprecher Paula Horn und Johann Frenzel aus der 10. Klasse sind froh über die zeitgemäßen Toilettenanlagen unter dem neu sanierten Dach. „Es sieht nicht nur moderner aus, es ist auch deutlich besser als der vorherige Zustand“, erinnerte Johann Frenzel an die alten WC-Räume im Erdgeschoss. „Alles wirkt jetzt hell und freundlich, wir sind froh, dass wir so eine Verbesserung für unsere Schüler erreichen konnten“, sagte Schulleiterin Kerstin Krause.

Kabel zum Schutz vor Nagetieren in Metallummantelung

Vor allem die Sanierung der Sanitäranlagen sei grundlegend gewesen, so Bürgermeister Matthias Müller (CDU). Die alten Räume hätten völlig entkernt und Anschlüsse neu verlegt werden müssen. Wie bei einer geförderten Sanierung üblich, habe man auch die Auflage nach einem barrierefreien WC erfüllen müssen. „Ohne die großzügige Unterstützung von Bund und Land wäre das nicht möglich gewesen“, so Müller. Vor allem, weil verschiedene Forderungen die Kosten in die Höhe treiben. „So mussten alle Kabel in einer speziellen Metallummantelung verlegt werden, die nagersicher ist – auch wenn wir nie Probleme mit Nagetieren hatten“, nannte er ein Beispiel.

Räume sollen lange ansehnlich bleiben

Das Geld sei in der Wermsdorfer Oberschule sinnvoll eingesetzt, befand Marian Wendt. „Das Programm soll von Seiten des Bundes ein Anschub sein, dass in Ländern und Kommunen weiter investiert wird“, sagte er. In Sachsen setze man das so um, bestätigte Frank Kupfer: „Wir veredeln die Investitionsbeihilfe vom Bund mit Landesmitteln.“ Er ermunterte die Schülersprecher, ihren Einfluss unter den Jugendlichen zu nutzen, damit die neu sanierten Räume lange schön bleiben.

Von Jana Brechlin

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