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Saustarke Idee: „Schweine in die Produktion!“

Achtung, Satire! Saustarke Idee: „Schweine in die Produktion!“

„Welches Schweinderl hätten S´ denn gern?“, fragte Robert Lemke einst in der Kult-Ratesendung „Was bin ich?“. In der Collm-Region stellt sich eher die Frage, wofür Sau und Co. gebraucht werden. Denn, so wissen wir seit dieser Woche, die 8000 Ringelschwänze für die neue Anlage in Gaunitz dienen der Produktion – nicht der artgerechten Haltung.

Die Gaunitzer Schweine horchen auf, denn sie sind zu Höherem berufen.

Quelle: kempner

Oschatz.. Jan Straathof möchte in Gaunitz künftig keinesfalls 8000 Schweine artgerecht halten. Vielmehr beabsichtigt er, dort Tierproduktion zu betreiben. So sagte es Planer Burkhard Lichtblau diese Woche im Gemeinderat Liebschützberg.

„Schweine in die Produktion“ ist das Gebot der Stunde. Das freut jene, die sich über den geplanten Solarpark im Fliegerhorst ärgern. Der entsteht nun an anderer Stelle. Sauenzüchter Straathof und der Experte für erneuerbare Energien, Enerparc AG, fusionieren zur Solarschwein Sachsen GmbH. Der Super-Saustall in Gaunitz ist Geschichte, künftig lassen sich die rosa Stinker unter freiem Himmel am Hang des Liebschützbergs die Sonne auf den Rücken scheinen. Jedem Borstenvieh wird ein Solarmodul auf den Buckel geschnallt, Ökostrom und Gewerbesteuer fließen, dass es eine Freude ist – ohne Sorge für Umwelt, Mensch und Tier!

Eine große Hilfe ist Straathofs Offensive auch für den öffentlichen Personenverkehr rund um den Collm. Der Mitteldeutsche Verkehrsverbund erhöht demnächst wieder die Beförderungskosten. Das hat wohl zur Folge, dass bald noch weniger Leute Bus und Bahn fahren werden. Wenn die OVH ihr Angebot um die Leistung „Schweinefahrten für Ferkel und Familien zwischen Ablaß und Zaußwitz“ erweitert und immer die gleiche Anzahl Tiere transportiert, greift die Marktregulierung und der Ticketpreis sinkt wieder – saugünstig, statt schweineteuer!

Darüber hinaus freut sich der Musikverein Lampertswalde über die tierischen Zuzüge. Denn mangels menschlichen Nachwuchses plant Klaus Köppe nun, den Paarhufern neben Quieken und Grunzen auch noch Tuten und Blasen beizubringen.Wir dürfen uns also schon auf saustarke Platzkonzerte freuen!

Nur in der Jugendarbeit werden die Paarhufer nicht Fuß fassen. Die im Oktober vergangenen Jahres bewilligte Fachkraftstelle des Vereins „Sprungbrett“ Riesa fürs Jugendhaus Oschatz ist noch immer nicht besetzt. Offenbar will diesen Job wirklich kein Schwein machen.

Von Christian Kunze

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