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Oschatz Schilderproduktion wird von Mügeln nach Schweta verlagert
Region Oschatz Schilderproduktion wird von Mügeln nach Schweta verlagert
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16:44 08.12.2016
Die Schilderproduktion im jetzigen Standort soll ausgelagert werden, wie Geschäftsführer Udo Dietsch informiert. Quelle: Foto: Sven Bartsch
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Mügeln

Die Ausbau Mügeln GmbH investiert in einen neuen Standort. Der Stadtrat Mügeln hatte bereits dem Verkauf von Flächen im Gewerbegebiet Schweta sowohl an die Mügelner Maschinenbau GmbH als auch die Ausbau Mügeln GmbH zugestimmt (wir berichteten). „Wir platzen aus allen Näthen und waren deshalb auf der Suche nach Flächen, um unsere Verkehrszeichenproduktion auszulagern“, informiert Geschäftsführer Udo Dietsch. Schon lange sei das Unternehmen aus Platzmangel an seine Grenzen geraten. Geplant sei, im Gewerbegebiet Schweta eine größere Halle zu errichten. Die gesamte Schilderproduktion soll dorthin als Außenstelle des Unternehmens ausgelagert werden. Die Ausbau Mügeln GmbH werde auf dem neuen Standort auch die Salzlagerhalle, die Bestandsschutz hat und jetzt noch vom städtischen Bauhof genutzt wird, übernehmen.

„Wir werden nach dem Erwerb des Grundstückes daran gehen, eine Technologie für die Verkehrszeichenproduktion zu entwickeln, die so durchdacht sein muss, um die vielen unproduktiven Nebenzeiten zu reduzieren“, kündigt der Geschäftsführer an. Deshalb laufen bereits die Vorbereitungen mit einer Firma, um einen Workshop zu organisieren. Dabei sollen laut Dietsch auch die Mitarbeiter einbezogen werden und ihre Vorschläge einbringen können. Nach den ersten Vorstellungen soll die neue Halle 72 Meter lang und 74 Meter breit sein. Mit dem Baubeginn rechnet Dietsch aus derzeitiger Sicht im Frühjahr 2018. Auch neue Maschinen sollen angeschafft werden. Die Höhe der Investition sei derzeit noch nicht bekannt. Positiv sei das gesamte Vorhaben auch von der Belegschaft aufgenommen worden, versichert Dietsch.

Auch der bisherige Standort in Mügeln soll in Zukunft weitergenutzt werden. „Ich könnte mir vorstellen, die Werbeabteilung zu erweitern oder einen ordentlichen Bereich für die Fahrbahnmarkierung zu schaffen.“ Mit der neuen Halle soll auch mehr Umsatz generiert werden. Wie Dietsch weiter informiert, habe das Unternehmen außerdem ein Patent eingereicht, das im März des nächsten Jahres beim sogenannten Straßenausstattertag in Köln vorgestellt werde. Dabei handelt es sich um die Herstellung von kommunikationsfähigen Verkehrszeichen. „Mit dem Umzug und dem Patent bewegen wir uns einen großen Schritt nach vorn“, ist Dietsch überzeugt.

Derzeit laufen noch die Verhandlungen mit der Stadt, um den Notarvertrag über den Kauf der Flächen für beide Seiten zufriedenstellend abzuschließen. Wenn der Baustart im Frühjahr 2018 erfolgen sollte, geht der Geschäftsführer davon aus, den Umzug und die Inbetriebnahme noch im selben Jahr zu realisieren.

Von Heinz Großnick

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