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Oschatz Schlachthof-Razzia: Ermittler prüfen, ob Fleisch auch nach Nordsachsen ging
Region Oschatz Schlachthof-Razzia: Ermittler prüfen, ob Fleisch auch nach Nordsachsen ging
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13:13 07.02.2019
Polizeibeamte haben diesen Hinterhof eines Wurzener Schlachtbetriebes im Visier. Quelle: Frank Schmidt
Nordsachsen

Nach den Durchsuchungen in Nordsachsen und im Kreis Leipzig im Zusammenhang mit illegalen Schlachtungen unter unhygienischen Bedingungen hat die Staatsanwaltschaft Leipzig auf Anfrage weitere Einzelheiten bekanntgegeben. Demnach seien die illegalen Schlachtungen nur in dem Schlachthof in Wurzen durchgeführt worden. Bei den drei im Landkreis Nordsachsen durchsuchten Objekten handele es sich um Gewerbe- und Privaträume, in denen Beweismaterial vermutet wurde. Von den Dokumenten erhoffen sich die Ermittler Hinweise, wie das Fleisch aus Wurzen abgesetzt wurde, erklärte Oberstaatsanwalt Ricardo Schulz. Also welche Mengen wo und auf welchen Wegen an Kunden gelangt sind. Das Material werde nun gesichtet und ausgewertet.

2014 Schlachtverbot verhängt

Gegen den Wurzener Schlachthof wurde schon im Jahr 2014 ein Schlachtverbot verhängt. Dennoch, so der Verdacht, wurden dort offenbar weiter Tiere geschlachtet und verarbeitet – und zwar wie schon zuvor unter unhygienischen Zuständen.

Die Polizei-Durchsuchungen, an denen auch drei Mitarbeiter des nordsächsischen Lebensmittelüberwachungs- und Veterinäramtes beteiligt waren, begannen am Dienstagmorgen, 9 Uhr, zeitgleich in Wurzen, in drei Objekten in Nordsachsen sowie in einem Gebäude in Sachsen-Anhalt. Wo genau die Durchsuchungen in Nordsachsen erfolgten, teilte Schulz nicht mit. Es handele sich um kleinere Orte.

Von kasto

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