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Oschatz Schlechtes Wetter beim Neuseen Classics und Velothon
Region Oschatz Schlechtes Wetter beim Neuseen Classics und Velothon
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15:48 30.06.2014
Nico Trampler von der MTB-Bande Schatzki hat bei den Neuseen Classics in Leipzig gegen viel Wind von der Seite und von vorn zu kämpfen. Quelle: David Schatzki
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Nico Trampler von der MTB-Bande Schatzki nahm nach einem Jahr Unterbrechung wieder bei den Neuseen Classics in Leipzig und beim Velothon in Berlin teil.

Bei den Neuseen Classics nahm er die 70-Kilometer-Strecke unter die Reifen seines Rennrads. Der Start-Ziel-Bereich wurde in diesem Jahr von Zwenkau in die alte Messe nach Leipzig verlegt. Dadurch wollte der Veranstalter noch mehr Zuschauer anlocken. Die Streckenführung war ebenfalls leicht geändert, führte aber auch wieder durch die Leipziger Neuseenlandschaft. Neu war der Verlauf am Völkerschlachtdenkmal vorbei, zurück zur alten Messe. Während des kompletten Rennens war gegen einen ständigen Seitenwind und in der zweiten Rennhälfte gegen heftigsten Gegenwind anzukämpfen. Hier hieß es Windkante fahren und versuchen, so gut es ging, sich im Windschatten der Mitstreiter zu verstecken.

Eine Woche später ging es nach Berlin. Die 120-Kilometer-Runde führte wie gewohnt an Sehenswürdigkeiten der Hauptstadt vorbei, weiter durch das Berliner Umland, über das Tempelhofer Feld zurück zum Brandenburger Tor.

Auch hier meinte es Petrus nicht gut mit den Rennfahrern und hatte dieses Mal Dauerregen parat. Bei kalten zehn Grad Celsius und strömendem Regen gingen dennoch gut 12 000 Fahrer an den Start am Potsdamer Platz. Das aufgewirbelte Wasser kam von allen Seiten - von unten, von hinten und von den Vordermännern das Spritzwasser direkt in die Gesichter. Bei den nassen Straßen mussten die Aktiven noch mehr auf der Hut sein vor stürzenden Fahrern und natürlich, um nicht selber zu Fall zu kommen. Bis auf die Knochen durchnässt war Nico Trampler froh, das Ziel erreicht und diese Regenschlacht überstanden zu haben.

Durch das schlechte Wetter waren bei beiden Rennen leider keine zufriedenstellenden Platzierungen für den MTB-Fahrer möglich. Es zählten nur durchzukommen und der olympische Gedanke.

www.schatzki-radsport.de

Ralph Mikosch

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