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Oschatz Schmannewitzer Studie in Argentinien vorgestellt
Region Oschatz Schmannewitzer Studie in Argentinien vorgestellt
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00:19 19.06.2017
Dr. med. Thomas Kunze, Chefarzt Orthopädie der MEDIAN Klinik Dahlener Heide Schmannewitz und Dipl.-Psych. Vilma Henschke, Leiterin der Abteilung Verhaltensmedizinische Orthopädie (VMO) beim Kongress in Buenos Aires. Quelle: Klinik
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Schmannewitz

Untersuchungen, die an der Schmannewitzer Reha-Klinik durchgeführt wurden, haben jetzt auf einem Reha-Kongress in Buenos Aires für Aufsehen gesorgt. Dort trafen sich 1800 Teilnehmer aus 77 Ländern. Der Chefarzt der Orthopädie Dr. Thomas Kunze und die Diplom-Psychologin Vilma Henschke von der Median-Klinik „Dahlener Heide“ stellten in Argentinien ihre Untersuchung zum Arbeitsplatztraining von Rückenschmerzpatienten vor: Seit 2014 ist dabei die Arbeit mit 400 Patienten in der Reha dokumentiert worden, wobei herausgefunden werden sollte, welchen Einfluss psychische Begleiterscheinungen bei Rückenschmerzgeplagten auf den Erfolg einer orthopädischen Reha haben. Ergebnis: „Patienten mit psychischen Erkrankungen schätzen sich selbst eher schwach ein und wollen tendenziell eher berentet werden. Das bremst auch den Reha-Erfolg“, heißt es dabei. Im Umkehrschluss haben die Wissenschaftler in Schmannewitz belegt, dass Patienten, auf die ein Arbeitsplatz wartet, und die an einem ergonomisch orientierten Arbeitsplatztraining teilnehmen, dagegen deutlich höher motiviert sind und eine erfolgreichere Reha durchlaufen.

Das Fazit der Untersuchungen in der Klinik „Dahlener Heide“ stütze die weltweit anerkannte Tendenz, Therapien so individuell wie möglich zu gestalten, um die besten Ergebnisse zu erzielen. Dazu trage die enge Verzahnung der orthopädischen und psychosomatischen Abteilungen in der Median-Einrichtung im Erholungsort bei. Dabei werde Wert darauf gelegt, körperlicher Schmerzen nicht losgelöst von sozialen und persönlichen Umständen zu betrachten. Typisches Beispiel dafür: Rückenschmerzen, die durch Stress am Arbeitsplatz ausgelöst werden können. Hier gelte es, Fähigkeiten neu zu lernen, die Lebensqualität zu verbessern und letztlich den Wiedereinstieg in den Beruf zu schaffen.

Von Jana Brechlin

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