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Oschatz Schmannewitzer begrüßen zum Schaubrotbacken rund 240 Gäste
Region Oschatz Schmannewitzer begrüßen zum Schaubrotbacken rund 240 Gäste
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12:59 29.05.2017
Der wohl heißeste Ort am Wochenende: die Backstube im Schmannewitzer Bauernmuseum. Das bekamen Karl Heinz Trudel, Rolf Dietze, Geselle Benjamin Spänig und Heidebäcker Uwe Rentzsch (v.l.n.r.) beim Backen von Zuckerkuchen und Broten zu spüren. Quelle: Bärbel Schumann
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Die Schweißperlen rinnen Heidebäcker Uwe Rentzsch und seinem Gesellen Benjamin Spänig über das Gesicht. In der Backstube des Schmannewitzer Bauernmuseums ist es am Sonntag noch wärmer als draußen. Eng geht es obendrein zu, als Rolf Dietze und Karl Heinz Trudel als Helfer hinzu kommen. „Das sind die letzten Zuckerkuchen, die wir heute aus dem Ofen holen“, erklärt der Bäckermeister. 26 insgesamt wurden im historischen Ofen abgebacken. Hinzu kommen noch 135 runde Bauernbrote. Sie alle sind bei den Besuchern wieder begehrt.

Doch noch mehr lockt rund 240 Gäste an: So zeigt Lys Winter, wie Schafwolle aufbereitet und versponnen wird. Korbmacherin Ina Lommatzsch stellt ihr Handwerk vor. Eine Attraktion ist auch das Scheren von Schafen. Gerhard Poitz zeigt, wie es fachmännisch ausgeführt wird. Die Wermsdorfer Kräuterfrau Barbara Timm gibt ihr Wissen weiter und hält gleich noch die passende Kräutermischung bereit.

Gut gefüllt sind die Sitzgruppen im Hof des Drei-Seiten-Hofes, als die Wurzener Musiker der Gruppe Vergissmeinicht aufspielen. Zum 5. Mal sind sie Gast des Schmannewitzer Verschönerungsvereins 1882, der die Veranstaltung organisiert. „Es ist schon erstaunlich, wie das Schaubacken seit nunmehr über 20 Jahren immer wieder so viele Gäste anlockt“, freut sich Roland Dietze vom Verein, als er aus der Tür des Bauernmuseums tritt und seinen Blick schweifen lässt.

Unterdessen ist das letzte Lied verklungen und auch die Hobby-Künstler können sich eine Stärkung gönnen. Mancher Besucher macht sich auf den Weg, um die Museumsräume zu erkunden. Vor allem viele Städter sind erstaunt, was sie hier zu sehen bekommen. „Ich bin begeistert, dass man hier so viel über das Leben der einfachen Menschen auf dem Lande erfahren kann. Es ist schön, dass es solche kleinen Museen noch gibt“, freute sich Rebeca Goldstein aus Leipzig, die noch nicht lange in der Messestadt wohnt und nun die Umgebung und so auch die Heidelandschaft erkundet. „Wir werden sicher bald einmal wieder kommen“, erklärt sie und zollt den Organisatoren viel Lob.

Das hat auch Vereinsvorsitzender Karl Heinz Trudel parat. Nicht nur für seine Mitglieder, sondern auch für die Akteure und die Helfer aus dem Ort. „Wenn wir Einwohner ansprechen, ob sie uns unterstützen, werden wir kaum abgewiesen. Dafür kann man nicht genug danken“, so der Vereinsvorsitzende.

Von bärbel schumann

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