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Schmerzhafter Stich für Gartensparte: Hornissen-Nester mutwillig zerstört

Schmerzhafter Stich für Gartensparte: Hornissen-Nester mutwillig zerstört

Der Kleingartenverein Oschatz Süd kämpft gegen Parzellenleerstand, Mitgliederrückgang und Überalterung der Spartennutzer - und das mit Erfolg, wie Vorsitzender Christoph Senkel berichten kann.

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Christoph Senkel zeigt Teile der zerstörten Hornissennester.

Quelle: Dirk Hunger

Oschatz. Von christian kunze

 

"In diesem Jahr haben wir bereits 16 Gärten neu vergeben, und das überwiegend an junge Paare und Familien. Ich hoffe, dass wir diese Zahl, wie auch in den zurückliegenden Jahren halten können."

 

Denn der demografische Wandel macht auch vor Kleingärtnern nicht halt. Ein Dutzend der Mitglieder feiert noch in diesem Jahr 80. Geburtstag - das Alter, in dem die Stammgärtner in der Regel ihre Parzellen abgeben. Die Suche nach neuen "Laupenpiepern" gestaltet sich sehr schwierig. Aber resignieren werden Christoph Senkel und seine Mitstreiter nicht. "Wir sind auf einem guten Level, haben eine eigene Studie zum Beheben des Leerstandes erarbeitet - und nahezu alle Maßnahmen, die darin enthalten sind, konnten umgesetzt werden", berichtet der Vorsitzende stolz. Für den Oschatzer übrigens keine Überraschung: In den Leerstandskonzepten des Landesverbandes Sächsischer Kleingärten und einem ähnlichen des Landkreises kommt man zum gleichen Schluss und empfiehlt gleichartige Maßnahmen.

 

Immer wieder gebe es Gerüchte, der Verein Oschatz Süd wolle die Zahl seiner Parzellen reduzieren. Dem widerspricht Christoph Senkel. "Es wird stattdessen perspektivisch eine Umgestaltung stattfinden müssen." Der Anfang sei mit thematischen Gärten und Tafelgärten gemacht, eine neue Aufgabe sei es, einen Teil des bisher ungenutzten Areals für Parkplätze herzurichten, denn an denen mangelt es nach wie vor.

 

Kinder und Jugendliche für das Kleingartenwesen zu begeistern, das haben sich die Gärtner bei Billerts auf die Fahnen geschrieben. "Kinderfreundlichkeit ist unser Aushängeschild", sagt Senkel und zeigt gleich darauf ein Beispiel: In einem Nistkasten nahe des Vereinsheims hat er eine Kamera installiert. Das Geschehen darin kann man nebenan auf einem Monitor betrachten. Die Piep-Show in der Oschatzer Gartensparte soll noch mehr junge Interessenten anlocken. Bisher gibt es diese Attraktion erst einmal, ein zweiter Kamera-Kasten ist jedoch schon in Planung.

 

Ein dicker Wermutstropfen ist allerdings der jüngste Fall von Vandalismus in der Sparte: Eine Sammlung von Hornissennestern zu Anschauungszwecken wurde mutwillig zerstört. Senkel sucht dringend Ersatz für diese nicht alltäglichen Stücke und bittet um Hilfe.

 

Wer Hornissennester zur Verfügung stellen kann, meldet sich bitte bei Christoph Senkel, Telefon: 0160 98605045.

Christian Kunze

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