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Oschatz Winterflohmarkt lockt Schnäppchenjäger nach Oschatz
Region Oschatz Winterflohmarkt lockt Schnäppchenjäger nach Oschatz
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13:59 21.02.2018
Matthias Eberlein gehört zu den Vereinsmitgliedern, die beim ersten Winterflohmarkt aktiv waren und so zum Gelingen der Premiere beitrugen. Quelle: Bärbel Schumann
Oschatz

Damit hatte keiner von den Organisatoren des Vereins „Ab-art-ig/Kult“ gerechnet. Aber Strichlisten können nicht lügen, sie belegen. „Ich habe die Besucher an der Tür beobachtet und eine Strichliste geführt. In der Zeit, in der ich das getan habe, waren es 260 Gäste. Wahnsinn“, freut sich Mirko Theodor vom Vereinsvorstand über die Resonanz, die der erste Winterflohmarkt in den Räumen des Vereins genoss.

15 Händler am Start

Zur Winterflohmarkt Premiere hatten sich 15 Händler angemeldet. Leider sagten einige ab, doch es waren noch genügend, um den Besuchern ein breites Spektrum bei der Suche nach Schnäppchenangeboten zu bieten. Das reichte von Häkel- und Bastelarbeiten über Hausrat, kunstgewerbliche Dinge bis hin zu nicht mehr benötigter Kleidung. Silke Fischer vom Häkelcafé bei der Oschatzer Tafel hatte einen Korb voll kleiner gehäkelter Tiere mitgebracht. Darunter befanden sich niedliche Elefanten, die gern für Kinder gekauft wurden. Zu den Suchenden zählte Ramona Klose aus Burgstädt. Den Heimweg trat sie mit einem Stapel Babybekleidung unter dem Arm an.

Einnahmen für den Verein

Die Organisatoren des Marktes waren selbst Strandbetreiber. Matthias Eberlein bot unter anderem Hausrat, Keramikkrüge, Becher, Blumenvasen, Bilder, und sogar ausrangierte Ehrenpreise für Kaninchen- und Geflügelzüchter an. „Das sind alles Dinge, die man uns als Verein gespendet hat“, berichtet er stolz. Manches habe er verkaufen können. Die dafür erhaltenen Euros landeten in einem Spendenschwein. „Das wird zur Finanzierung unserer Vereinsarbeit eingesetzt. Für unser Vereinshaus wird noch allerhand Geld gebraucht, um, es weiter auf Vordermann zu bringen.“ Mancher Euro sei auch spontan hinein gesteckt worden. „Die Leute fanden gut, dass wir hier etwas organisieren, so mehr Leben zumindest in diesen Teil kommt.“

Neue Pläne

Im ganzen Haus verteilt sind die Händlerstände zu finden. Nur das seit der Eröffnung des Vereinshauses eingerichtete kleine Café blieb wie es war, schließlich sollten die Flohmarktbesucher auch einen Ort zum Ausruhen finden. Der selbst gebackene Kuchen, Würstchen oder Fettbemmen sorgten für längeres Verweilen. Das nutzten die Vereinsmitglieder, um mit den Besuchern ins Gespräch zu kommen. So auch für den nächsten Flohmarkt, der Mitte Mai beim Straßenfest geplant ist.

Von Bärbel Schumann

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