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Oschatz Schnelles LRC-Spiel bringt Lücken in der Abwehr von Turbine
Region Oschatz Schnelles LRC-Spiel bringt Lücken in der Abwehr von Turbine
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15:49 27.03.2012
Die Spieler der zweiten Vertretung des LRC Mittelsachsen (grün/schwarze Trikots) sichern gegen Turbine Leipzig zwei wichtige Punkte gegen den Abstieg. Quelle: Sven Bartsch
LRC Mittelsachsen II

Zu Gast war mit Turbine Leipzig der Tabellenvorletzte. Angesichts der prekären Tabellensituation des Juniorteams war allen Beteiligten klar, dass es sich um ein Vier-Punkte-Spiel handelte: Wer verliert, der hat es schwer, sich in den verbleibenden zwei Begegnungen noch nach oben zu kämpfen.

Zunächst sah es so aus, als würde dem LRC dieses Schicksal blühen. Die Anfangsphase des Spiels gehörte den Gästen, die über ihren halbrechten Aufbauspieler die ersten beiden Tore erzielen konnten. Danach zog Turbine bis zum 3:5 davon. Erst eine Umstellung in der Defensive und ein Torhüterwechsel brachte der Heimmannschaft die notwendige Stabilität und langsam nahm die Maschinerie Fahrt auf. Insbesondere, wenn die LRC-Sieben das Spiel schnell machte, waren Lücken in der gegnerischen Abwehr vorhanden, die von den Gastgebern gnadenlos genutzt wurden. Nach dem Ausgleich (5:5) folgte die eigene Führung. Großer Jubel kam in der Halle auf, als der "alte Mann", der 43-jährige Vereinspräsident Stefan Bräuer, nach einem Tempogegenstoß selbst einen Treffer erzielen konnte. Ansonsten lief er noch jeden Konter mit. Den Gästen merkte man das Fehlen der ansonsten gesetzten Aufbauspieler an. Die Folge war eine verdiente 14:9-Führung zur Halbzeit.

In der zweiten Halbzeit sollte vor allem etwas gegen das negative Torverhältnis unternommen werden. Dementsprechend legten die sieben LRC-Akteure auf dem Parkett los. Erneut konnten über schnelle Gegenangriffe und Doppelpässe sehenswerte Treffer erzielt und der Gegner schwindelig gespielt werden. Krönung dieses Sturmlaufs war der 22. Treffer (43. Minute) des LRC durch Mike Jentzsch. Jetzt war das Juniorteam erstmals auf zehn Tore davongezogen. Dieser Vorsprung konnte jedoch sicherlich auch aus Gründen der Kraft nicht bis zum Spielende gehalten werden. Durch schnelles Spiel kamen nun auch die Gäste zu einfachen Toren. In der Offensive schaffte es die LRC-Sieben nicht mehr, sich nennenswerte Chancen herauszuarbeiten und die vorhandenen Möglichkeiten wurden nicht mehr entschlossen genug genutzt. So konnten die Leipziger bis zum Spielende noch auf 26:19 verkürzen.

Aufgrund einer geschlossenen Mannschaftsleistung und des hohen kämpferischen Einsatzes ist der Erfolg auch in dieser Höhe in jedem Falle verdient, so dass das Juniorteam das erste von drei Vier-Punkte-Spielen für sich entscheiden konnte.

Oschatz: Sirrenberg, Manteuffel; Schlicke (6), Krause (2), Kayser, Bräuer (1), Erler, Illgen, S. Kneifl, Camen (6/1), Jentzsch (2), J. Kneifl (9/3).

Martin Sirrenberg

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