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Schotter und Kohle gegen Schwellenängste in Wermsdorf

Achtung, Satire! Schotter und Kohle gegen Schwellenängste in Wermsdorf

„Das weiß jedes Kind“, sagt sich wohl jeder angesichts der Ereignisse um den Internationalen Kindertag. Hunde gehören angeleint – die Großen vergessen es manchmal. Unvergesslich ist für Nostalgiker, dass der „Wilde Robert“ bis Mutzschen fuhr. Einen Teil der Strecke wieder flott machen, ist kinderleicht – mit den richtigen Mitteln.

Schotter, so weit das Auge reicht – unterm Gleis der Döllnitzbahn herrscht keine Not.

Quelle: Sven Bartsch

Collm-Region. Es gibt Dinge, die sind leichter als Zähneputzen – sozusagen kinderleicht. Allerdings gelingt es nicht jedem, sie zu verstehen und umzusetzen. Da ist zum Beispiel die Tatsache, dass man Hunde an die Leine nimmt. Das lernen Kinder spätestens in der Grundschule, wenn sie sich, so wie jetzt in Neusornzig, mit Tieren, Haustieren und dem richtigen Umgang mit den Vierbeinern befassen. Gar keine schlechte Idee also, so ein Hundeführerschein, wie ihn die Peta fordert.

Nur fragt man sich, wann die Einwohner der Collm-Region das lernen sollen? Fangen sie doch neuerdings schon im Kindergarten damit an, Kneippkuren zu belegen und mit der Waldfee zu kochen – da bleibt für Training mit Bello, Hasso und Rex keine Zeit mehr. Anderes lernt der unbedarfte Schüler erst im Laufe der Jahre – etwa, dass sich bei Kälte alles zusammenzieht. Besinnt sich der Oschatzer darauf, wird ihm klar, warum der Weihnachtsmarkt im Zentrum dieses Jahr von fünf auf drei Tage schrumpft – Anfang Dezember ist es ja meist schon knackekalt. Die Organisatoren tragen also nur diesem Naturgesetz Rechnung.

Ebenso leicht zu verstehen sind die Bestrebungen der Döllnitzbahn GmbH, bald mit Volldampf bis nach Wermsdorf zu fahren. Doch im Fischerdorf selbst herrschen große Ängste vor, wenn es um dieses Projekt geht – Schwellenängste sozusagen. Hartmut Bruder und Matthias Müller können beruhigt sein, denn finanzielle Risiken beim Streckenneubau sind vollkommen unbegründet. Die Betreiber einer Dampfeisenbahn bringen schließlich ideale Voraussetzungen mit. Immerhin gibt es unter den Gleisen und Schwellen genug Schotter – und ordentlich Kohle für den Kessel ist ja auch immer da!

Von Christian Kunze

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