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Oschatz Schuppen-Brand bei Oschatz: In Reppen verbrennen 20 Ziervögel
Region Oschatz Schuppen-Brand bei Oschatz: In Reppen verbrennen 20 Ziervögel
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16:03 28.04.2016
Eine Gasflasche explodiert beim Brand eines Schuppens im Naundorfer Ortsteil Reppen. Meterhoch schlagen die Flammen in den nächtlichen Himmel. Quelle: Dirk Hunger
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Reppen

Lichterloh stand am späten Mittwochabend ein Schuppen in der Feldstraße des Naundorfer Ortsteiles Reppen in Flammen. 20 Ziervögel kamen in den Flammen ums Leben. Die Rettungsleitstelle in Delitzsch alarmierte um 21.43 Uhr die Freiwilligen Feuerwehren Naundorf, Hohenwussen, Raitzen, Hof und Oschatz. Polizei und Rettungswagen trafen ebenfalls am Ort des Geschehens ein.

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Ein Schuppen in Reppen war am Mittwochabend in Flammen aufgegangen. Die Feuerwehren aus Naundorf und Oschatz rückten aus.

Die Kameraden rückten mit acht Fahrzeugen und 30 Einsatzkräften zum Brandort aus, wie Uwe Voigt, Pressesprecher der Polizeidirektion Leipzig, informierte. Die Flammen schlugen meterhoch in den nächtlichen Himmel und waren schon von weiten zu sehen. Aus Sicherheitsgründen musste vor dem Löschangriff der Strom abgeschaltet werden. Die Kameraden bauten zur Ausleuchtung des Einsatzortes ihre mitgeführten Strahler auf. „Als die Löscharbeiten begannen, gab es plötzlich einen lauten Knall im Schuppen“, so Voigt. Dort explodierte eine Gasflasche, die allerdings zum Glück leer war.

„Durch das Feuer sind etwa 20 wertvolle Ziervögel ums Leben gekommen“, sagte Andrea Seifert, deren Sohn auf dem Grundstück eine Zucht betreibt. Sie hofft, dass die Versicherung den Schaden reguliert. Die auf dem Grundstück befindliche Vogelvoliere sowie die Hundehütte fielen nach ihren Angaben ebenfalls den Flammen zum Opfer. Ein Folienzelt blieb vom Feuer verschont. Wie hoch der entstandene Schaden insgesamt ist, konnte Andrea Seifert noch nicht einschätzen.

Brandursache noch unklar

Die Löscharbeiten wurden nach Angaben des Leipziger Polizeisprechers etwa gegen 23.30 Uhr beendet. Vom Schuppen konnte nichts mehr gerettet werden. Er brannte wie die Vogelvoliere ebenfalls völlig nieder. Von der Voliere blieb lediglich das Drahtgeflecht übrig.

Die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Oschatz rückten gegen 0.30 Uhr als erste Einsatzkräfte in ihr Depot ab. Vier Kameraden aus Hof sowie Raitzens Wehrleiter Georg Hölle blieben bis 4 Uhr zur Brandwache und löschten kleine Glutnester, die immer wieder aufflammten.

Die Brandursache ist unterdessen noch völlig ungeklärt. Vermutlich war ein technischer Defekt an der Lichtleitung der Auslöser für das Feuer. „Brandstiftung wird weitestgehend ausgeschlossen“, sagte Voigt gegenüber der Oschatzer Allgemeinen Zeitung.

Zur endgültigen Klärung der Brandentstehung sollen Brandursachenermittler der Polizei vor Ort die Arbeit aufnehmen

Von Heinz Großnick

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