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Oschatz Schwebende Jungfrauen, Cowboys und Hula-Hoop-Tänze
Region Oschatz Schwebende Jungfrauen, Cowboys und Hula-Hoop-Tänze
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15:39 19.06.2013
Hula-Hoop: Melanie Schembritzki aus Schweta trainiert mit den Schönnewitzer Grundschülern für den zirkusreifen Schulabschluss am Freitag. Quelle: Sven Bartsch

Die Proben für den morgigen Schulabschluss sind in vollem Gange: Gleich zweimal verwandelt sich die Turnhalle am Freitag in ein Zirkuszelt. In der Manege sind dann junge Talente zu erleben. Die 80 Jungen und Mädchen der Bildungseinrichtung haben seit Wochenbeginn alle Hände voll zu tun, wollen ihr Publikum begeistern.

"So ein Zirkus" heißt es zum Abschlussfest der Grundschule. Wer an Zirkus denkt, denkt nicht nur an Jonglage und Hula-Hoop-Reifen-Tänze, sondern auch an Zaubertricks und Clownsnummern. All das gelingt den Liebschützberger Grundschülern mit tatkräftiger Unterstützung aus der Region und guten Bekannten: Christian und Melanie Schembritzki von der Naturinsel Drachenmühle in Schweta schulen die Kinder bei der Körperbeherrschung. "Geworben" hat die Schulleitung beide im Zuge des Projekts "Natur zum Anfassen". Zauberer Silvio Fischer aus Oschatz bringt ihnen das Einmaleins der Illusionen bei, und die ehemalige Lehrerin Brigitte Moeßlang aus Borna studiert Clownsnummern mit ihnen ein. "Jeder zeigt das, was er am besten kann", kommentiert Schulleiterin Brigitte Miller diese "Aufgabenteilung" mit einem großen Augenzwinkern. Sie selbst stellt das am Freitag ebenfalls unter Beweis - selbstredend schlüpft Miller dann in die Rolle der Schönnewitzer Zirkusdirektorin.

Für die perfekte Zirkusatmosphäre fehlen am Freitag in der Turnhalle nur tollkühne Akrobaten und lebende Tiere. Zauberer Silvio Fischer sorgt allerdings dafür, dass immerhin ein paar Steckenpferde in der Manege ihre Runden drehen. Im "Sattel" sitzen dann Grundschul-Cowboys, die einige verblüffende Seiltricks zeigen - gefolgt von Maximilian, der Tücher auftauchen und wieder verschwinden lassen wird, sowie Verena und Sophie, die sich gemeinsam an einem ganz besonders kniffligen Trick ausprobieren: Wer die schwebende Jungfrau sehen möchte, der sollte morgen unbedingt die Turnhalle aufsuchen. Wie im richtigen Zirkus gab es auch Eintrittskarten für die beiden Vorstellungen um 9.30 Uhr und 17 Uhr. "Zu unseren Ehrengästen gehören auf jeden Fall ehemalige Kollegen aus Hort und Schule, die die große Zirkusshow mitgestaltet haben", so Brigitte Miller. Überhaupt sei die Aufführung ohne die Kooperation mit dem Hort, der die Dekoration gefertigt hat, oder den Mitarbeitern der Gemeindeverwaltung, die die Turnhalle in eine Manege umgebaut haben, nicht möglich, hebt die Schulleiterin hervor.

Christian Kunze

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