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Oschatz Schwetaer Kita-Kinder nehmen Abschied vom Kindergarten
Region Oschatz Schwetaer Kita-Kinder nehmen Abschied vom Kindergarten
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09:40 04.07.2016
Die „Schlauen Füchse“ und ihre Kunstwerke. Quelle: Bärbel Schumann
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Schweta

Sie wohnen in Schweta, Limbach, Mügeln und Schrebitz – doch zwei Gemeinsamkeiten verbanden die Mädchen und Jungen: In den vergangenen Jahren haben sie die Gruppe der „Schlauen Füchse“ der Schwetaer Kindertagesstätte „Grashüpfer“ besucht. Am Freitag taten das Helene, Jette, Hannes, Luis Noel und die anderen Kinder, elf insgesamt an der Zahl, zum letzten Mal. Nun fiebern die Sechs- und Siebenjährigen einem neuen Lebensabschnitt entgegen: Sie sind Schulanfänger. Am letzten Kita-Tag war das Anlass für Eltern, Kinder und Erzieherinnen, Abschied zu feiern. Doch zuvor legten alle Elf noch die Kindergartenprüfung ab. „Das hat in unserer Kita Tradition“, erklärt Erzieherin Heike Körner, die gemeinsam mit Anett Ecke die Gruppe betreute. Bei der Prüfung war beispielsweise viel Wissen über die Jahreszeiten, über Bäume und Pflanzen gefragt. Doch es musste auch gerechnet werden oder die Kinder konnten ihre in der Kita erlernten Englischkenntnisse unter Beweis stellen. „Wir haben versucht, den Kindern all das auf den Weg mitzugeben, was sie im Leben brauchen“, sagt Heike Körner. Und so haben sich die Kinder in der Gruppe zum Beispiel ganz viel mit der Natur, mit Pflanzen und Tieren beschäftigt. Aber auch Joga und Englisch gehörten zum Angebot.

Kurz vor dem letzten Kita-Tag unternahmen alle gemeinsam einen Ausflug in den Wermsdorfer Wald, waren auf dem Collm und am Silbersee. Beim großen Abschiedsfest wurde dann allen endgültig bewusst, dass es an der Zeit war, „Tschüss Kita“ zu sagen.

Doch die Schulanfänger des Jahres 2016 werden nicht so schnell vergessen. Dafür wird das Abschiedsgeschenk der Eltern und Kinder sorgen. „Jedes Kind hat ein Holzbrett individuell mit Hilfe der Eltern bemalt. Zusammen installiert, werden damit alle Besucher der Kita am Eingang begrüßt und willkommen geheißen. Wir denken, dass dies eine bleibende Erinnerung an diesen Jahrgang ist und die Kita noch bunter erscheinen lässt“, erklärt Sandra Wendler, eine der Mütter.

Von Bärbel Schumann

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