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Segelflug-Oldtimer wollen in Oschatz in die Luft gehen

Segelflug-Oldtimer wollen in Oschatz in die Luft gehen

Wer ein 40 Jahre altes Auto besitzt, ist damit nicht mehr täglich unterwegs, schon gar nicht bei Regen. Regen mögen auch Besitzer alter Segelflugzeuge nicht.

Oschatz. Von Axel Kaminski

 

 

 

Das liegt aber nicht am Baujahr des Fluggerätes. Beim Segelfliegen geht ohnehin nichts bei Regen. Deshalb schauten die knapp 40 Gäste, die mit rund einem Dutzend älterer Segelflugzeuge zum Oldtimer-Treffen auf den Oschatzer Flugplatz gekommen sind, gestern sehnsüchtig in den Himmel. Nach dem Regen am Morgen und leichteren Schauern bis zum Mittag, war die Hoffnung, doch noch starten zu können, groß. "Wir sind startbereit, aber am Collm sieht es noch dunkel aus", schilderte Lothar Niederlehner vom Oschatzer Fliegerclub die Lage am frühen Nachmittag.

"Alle Oldtimer, die hier stehen, sind flugtauglich, werden - wie ein modernes Luftfahrzeug - einmal jährlich geprüft und abgenommen", erläutert Lothar Niederlehner. Eine feste Alters- grenze dafür, wann ein Segelflugzeug ein Oldtimer ist, gebe es nicht. Aber 40 Jahre oder älter sollte es schon sein oder zu einem Typ gehören, der nur in geringer Stückzahl gebaut wurde.

Die Oschatzer Flieger haben eine polnische Foka4 im Hangar stehen. Das älteste Fluggerät, das übers Wochenende auf dem Flugplatz steht, trägt den Namen "Hol's der Teufel" und stammt aus den frühen 1930er Jahren. Den weitesten Weg legte eine Besatzung aus dem dänischen Silkeborg zurück - mit Auto und Anhänger. Sie besitzen eine der wenigen in Lommatzsch gebauten und nach Dänemark verkauften FES.

Einen Oldtimer erkenne man in erster Linie am verwendeten Material. Wo heute Kohlefasern und Kunststoff dominieren, spielten früher Sperrholz, Baumwolle und Drähte eine tragende Rolle. Die Piloten erklären das den Besuchern des Oldtimertreffens gern - wenn sie nicht gerade in der Luft sind. Dieses Vergnügen könne man mit ihnen teilen, zumindest bei den zweisitzigen Maschinen.

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