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Seltener Wanderfalke ist in Oschatz heimisch

Seltener Wanderfalke ist in Oschatz heimisch

Oschatz/Großböhla . Dass es sich um einen Wanderfalken handeln könnte, wollte der Jäger Ekkehard Liebegall nicht glauben. Immerhin gehört dieser Vogel hierzulande zu den seltenen Arten.

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Der Wanderfalke

Quelle: andreas döring

Er habe den Greif auf einem Dach in der Dresdener Straße in Oschatz gesehen. Aber seine Beobachtungen haben sich bestätigt.

 

Die OAZ wandte sich mit dieser Geschichte an Giso Damer, Sachgebietsleiter der Unteren Naturschutzbehörde beim Landratsamt Nordsachsen. Er wusste sofort, um wen es ging. In den Jahren 1975 bis 1981 galt der Wanderfalke in der DDR als ausgestorben. Ein Wiederansiedlungsprojekt habe ab 1985 gefruchtet. "Es gibt nun auch in Nordsachsen ein Brutpaar dieses seltenen Greifvogels", so der Experte.Der "Name" des gesichteten ist EA179120, zumindest steht das als "Ausweis" auf seinem Ring, und er befindet sich gerade in den "Flegeljahren". Er wurde in der kleinen Tierauffangstation von Andrea Kirsten in Großböhla aufgepeppelt. Der Greifvogel wurde am 2. Dezember 2012 als Baby bei der Tierfreundin abgegeben. "Er war völlig entkräftet und fast verhungert", sagte sie auf Anfrage. Sie hat ihn, den Terzel, so heißen die männlichen Greifvögel, per Hand aufgezogen und nach nur 20 Tagen wieder ausgewildert. "Er wird jetzt geschlechtsreif und könnte sich eine Partnerin suchen", sagte Damer, der überrascht ist, dass der Wanderfalke nach zwei Wintern immer noch da ist. "Er schaut sich jetzt wahrscheinlich die Gegend an, aber wenn er Kohldampf hat, kommt er ab und zu wieder zu mir und frisst. Wir haben hier ein großes Futterbrett, das immer gut bestückt ist. Wahrscheinlich spricht sich das unter den Vögeln herum, denn er ist nicht der einzige Raubvogel, der sich hier bedient", so die Retterin der Tiere. Sie würde sich sehr freuen, wenn sich der Falke ansiedeln würde.

Gabi Liebegall

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