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Sicherheitsgefühl für ganzen Ort

Sicherheitsgefühl für ganzen Ort

Rund um die Uhr waren Beamte des Oschatzer Polizeirevieres von Ende April bis Anfang November in Wermsdorf im Dienst. Grund dafür war die Sonderschau im Schloss Hubertusburg, die abgesichert werden musste.

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Wermsdorfs Bürgermeister Matthias Müller (l.) überreicht Revierleiter Jan Müller eine Hubertusburg-Fotografie und eine Urkunde als Dankeschön für den Einsatz der Beamten während der Sonderausstellung.

Quelle: Dirk Hunger

Das habe das Sicherheitsgefühl im ganzen Ort gestärkt, betonte Bürgermeister Matthias Müller (CDU), als er sich jetzt für die Arbeit in Wermsdorf bedankte.

 

Gestern erfolgte die offizielle Abnahme der Räume im Schloss durch das Sächsische Immobilien- und Baumanagement. Die Polizisten zogen bereits wieder ab, als Anfang November alle Exponate ausgeräumt worden waren. Bis dahin war rund um die Uhr ein Teil der Beamten vor Ort, insgesamt 11 000 Stunden seien dort geleistet worden, erklärte Revierleiter Jan Müller. Da Schloss Hubertusburg im Gegensatz zu anderen Museen nicht grundsätzlich über umfangreiche Sicherheitstechnik verfüge und erst für die Schau nachgerüstet wurde, war die Arbeit der Polizei vor Ort eine wichtige Voraussetzung für die Schau im Jubiläumsjahr 250 Jahre Hubertusburger Frieden, sagte Matthias Müller. "Ohne ihre Einsatzbereitschaft wären so viele wertvolle Exponate nicht nach Wermsdorf gekommen", wandte er sich an die Polizisten.

 

Müller betonte auch, dass sich durch die ständige Polizeipräsenz das Sicherheitsgefühl im Ort erhöht habe. "Darauf kamen viele wohl wollende Reaktionen aus der Bevölkerung", bestätigte Hauptamtsleiter Lutz Abitzsch. Die Beamten seien angehalten gewesen, in Wermsdorf normale Polizeiarbeit zu verrichten, so Jan Müller. "Sie waren ganz normal mit dem Auto unterwegs und hätten, falls es nötig geworden wäre, in kürzester Zeit am Schloss sein können", beschrieb er.

 

Der personelle Mehraufwand sei durch die Strukturreform möglich geworden, durch die Anfang des Jahres Oschatz wieder den Status eines eigenständigen Polizeirevieres - mit mehr Personal - erlangt habe. Außerdem habe es zum Teil Unterstützung durch benachbarte Reviere gegeben. In ihrer Freizeit hätten viele Polizisten zudem die Gelegenheit genutzt, selbst die Ausstellung zu besuchen. "Das war sehr interessant und gut gemacht", so Jan Müllers persönliches Fazit.

Jana Brechlin

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