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Oschatz Silos der Stadt Oschatz sind mit 120 Tonnen Streusalz gefüllt
Region Oschatz Silos der Stadt Oschatz sind mit 120 Tonnen Streusalz gefüllt
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14:19 17.10.2016
Rolf Prochazka Quelle: Foto: Dirk Hunger
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Oschatz

Auch wenn man jetzt noch gar nicht daran denken möchte, aber die niedrigen Nachttemperaturen zeigen es an: Der Winter steht bevor. Zumindest der Winterdienst muss sich mit Themen wie Schnee und Glätte schon jetzt auseinander setzen. Die Oschatzer Allgemeine Zeitung sprach darüber mit dem Oschatzer Bauhofleiter Rolf Prochazka.

Sind die Planungen für den Winterdienst abgeschlossen?

Die Planungen sind zu 80 Prozent abgeschlossen. Der Vertrag mit dem Deutschen Wetterdienst wurde unterzeichnet, wir erhalten hier täglich zwei aktuelle Informationen zum Wetterverlauf. Unsere Lager für Streusalz und Streusplitt wurden bereits im Mai dieses Jahres befüllt, weil das im Sommereinkauf deutlich günstiger ist.

Sind die Tourenpläne bereits vorhanden?

Die Tourenpläne sind vorhanden und werden in den nächsten Tagen den Mitarbeitern übergeben.

Wie viele Leute sind mit dem Winterdienst betreut?

Der Einsatzleiter, also Bauhofleiter, fünf Fahrer vom Bauhof und der Stadtgärtnerei sowie ein Fahrer einer Spedition.

Wie viele Fahrzeuge werden voraussichtlich im Einsatz sein?

Zwei Lkw, zwei Multicar Fumo, ein Kleintraktor und ein Transporter.

Wie viel Streusalz ist vorhanden?

120 Tonnen Streusalz sind in den Silos vorhanden. Der Nachkauf erfolgt je nach Notwendigkeit in Abhängigkeit der Witterung. In der Regel reicht die Menge für eine Winterdienstsaison. Die Planung hängt immer grundlegend mit der vorhandenen Lagerkapazität zusammen. Ist die Menge eines Silos – 60 Tonnen – aufgebraucht, ist die Entscheidung zum Nachkauf abhängig vom Verlauf des Winters und des Zeitpunktes. Befinden wir uns schon Ende Februar oder im März, dann wird erst im Sommer eine Nachlieferung bestellt.

Ist die Technik einsatzbereit oder müssen noch Arbeiten an den Maschinen vorgenommen werden?

Der Lkw des Bauhofes beendet jetzt die Rand- und Grünflächenmahd und muss nach dem Umbau auf die Winterdiensttechnik noch in die Werkstatt, einige Dinge sind zu überprüfen und zu reparieren. Die andere Technik ist einsatzbereit. Im Vorfeld sind jetzt noch die Schneezäune und die Streugutbehälter im Stadtgebiet aufzubauen.

Können Sie den Bürgern einen Rat geben, auf was sie beim Schnee schieben oder Ähnlichem achten müssen?

Die Stadt- und Winterdienstordnung steht im Internet, auch die Tourenpläne des Winterdienstes sind dort veröffentlicht. Eine Sache möchten wir hierzu noch anmerken: Bei starken Schneefällen kann es sicherlich sein, dass die Räumfahrzeuge des öffentlichen Winterdienstes den Schnee von den Fahrbahnen auf die Gehwege schieben, auch wenn der Grundstücksanlieger 30 Minuten vorher seinen Gehweg vom Schnee geräumt hatte. Das ist kein böser Wille, jedoch leider nicht zu ändern.

Von Kristin Engel

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