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Oschatz Ska-Band Skambalaya mit einmaligem Gastspiel
Region Oschatz Ska-Band Skambalaya mit einmaligem Gastspiel
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16:08 30.09.2012

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Von Janett Petermann

Mit der Veröffentlichung ihres zweiten Albums im Oktober 2009 haben Minni the Moocher wieder unter Beweis gestellt, wie abwechslungs- und einfallsreich sie den Stil in ihren Songs entwickeln und fortführen. Dieser ist gekennzeichnet durch eine vielseitige Mischung aus Elementen des Ska, des Punk, und dem markanten Einsatz von ins Ohr gehenden Bläser-Lines. Ihre lebensnahen Texte berühren den Zuhörer und treffen den Zeitgeist. Ihre mitreißende Mischung aus Musik und Show verbinden sich zu einem unvergesslichen Event. Genauso lebhaft, wie es auf der Bühne des E-Werks am Sonnabend zuging, war es auch hinter der Bühne. Die insgesamt 25 Musiker der vier Bands tummelten sich seit dem Nachmittag auf dem Gelände in der Lichtstraße und sorgten für einigen Wirbel. "Wir begannen seit Mittag Kartoffeln zu kochen und alles zu sortieren. So viele kreative Geister sorgen auch bei der chaoserprobten Crew des E-Werks für einigen Wirbel. Genauso ging es dann abends auch auf der Bühne zu. "Zwar war der Saal nicht so voll wie erwünscht, aber alles tanzte wild durcheinander", blickt Torsten Ackermann am Sonntag zurück. Angereist waren Bands aus der ganzen Republik. Obwohl sich viele der Musiker erst am Sonnabend kennenlernten, verband sie alle das Eine - eine unbändige Lust auf Ska. Diese lebten sie dann am Abend, bis in die frühen Morgenstunden kompromisslos aus.

Minnie the Moocher sind in Berlin bekannt wie bunte Hunde. Nach Großstädten wie Magdeburg und München schafften sie es mit Leichtigkeit, auch das Oschatzer Publikum zum beben zu bringen. Ebenso begeistert wurden Rantanplan und Wisecräcker empfangen. Die befreundeten Bands kannten das E-Werk schon von früheren Auftritten und fühlten sich von Beginn an wohl.

Hauptakteure des Abends waren aber die Lokalhelden von Skambalaya. Nach fünf Jahren Bühnenabstinenz erfasste sie alle vor Betreten der Bühne großes Lampenfieber. Angst brauchten sie aber keine haben. Die Gäste waren warm getanzt und gaben auch für die Oschatzer Musiker alles. Die alten Hits gingen leicht von der Hand und den Jungs war anzusehen, wie sehr sie ihre Rückkehr genossen. Leider wird das aber ein einmaliges Gastspiel bleiben. "Nach dem Auftritt werden sich die Bandmitglieder wieder in alle Himmelsrichtungen zerstreuen", bedauert Torsten Ackermann, der den Abend sehr genossen hat. "Halb sechs gaben die letzten Musiker dann Ruhe und gingen zu Bett. Aber halb zehn waren pünktlich zum Mittag alle wieder am Tisch vereint", so Ackermann. Anscheinend ist Ska eine Art Energiequelle, der selbst lange Partynächte nichts anhaben können. Ob das den leidenschaftlichen Tänzern von Samstagnacht auch so geht? Ines Lindenau hat zu allen Bands durchgetanzt und war auch am nächsten Morgen noch voller Lob für die riesige Ska-Party im E-Werk. "Es war toll Skambalaya wieder live zu erleben", sagte sie.

Fest steht, dass es auch im nächsten Jahr am letzten Wochenende im September wieder Ska bis die Füße glühen geben wird. Wer genau die Tänzer dann zum Schwitzen bringen wird, steht allerdings noch in den Sternen.

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