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Solide Abwehrarbeit Grundlage für erfolgreiche Saison

Solide Abwehrarbeit Grundlage für erfolgreiche Saison

Eine gelungene Abschlussveranstaltung rundete die erfolgreiche Saison der männlichen C-Jugend-Mannschaft der NSG Rio ab. Spielermutter Dana Bach hatte eine Drachenbootfahrt auf der Elbe von Zehren nach Riesa organisiert.

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Die C-Jugend-Mannschaft freut sich über die Ehrung zum dritten Platz in der Sachsenliga.

Quelle: Dirk Hunger

Oschatz. Von hartmut glöckner

 

Damit hatte sie den Spielern und einigen noch sportlichen Müttern und Vätern ein paar anstrengende, aber trotz heftiger Gewittergüsse, schöne Momente bereitet. Im Riesaer Bootshaus konnte die Mannschaft anschließend mit Übungsleitern und Anhängern auf die erfolgreiche Saison zurückblicken. Der dritte Platz in der Sachsenliga im Spieljahr 2013/2014 war eine tolle Leistung, jedoch kein Zufallsprodukt.

 

Als erste Voraussetzung dafür müssen die Trainingsbeteiligung und die -einstellung der Jugendlichen genannt werden. Kaum ein Spieler fehlte, und alle bemühten sich, die hohen Forderungen der Übungsleiter bestmöglich zu erfüllen. Zweitens gab es eine große Unterstützung der Eltern und auch Großeltern. Ob die Absicherung der Fahrten zum Training, zu den Spielen oder die gastronomische Versorgung bei den Heimspielen: Immer war auf die ältere Generation Verlass. Dazu kam auch noch die moralische und akustische Unterstützung bei allen Begegnungen. Diese Fangemeinde ist eine Wucht. Und drittens sorgte der Hauptsponsor Kattner Stahlbau dafür, dass die Spiel- und Trainingskleidung der Handballer top war.

 

Wenn eine Saison so erfolgreich verlaufen ist, kann man sich natürlich freuen, sollte aber auch Stärken und Schwächen analysieren. Das Glanzstück der Mannschaft war auf alle Fälle die Abwehr, einschließlich eines meist sehr gut aufgelegten Torhüters Tom Wabnitz. Nur 427 Gegentreffer, das sind die absolut wenigsten aller Mannschaften. Mit dieser Defensivleistung hielt das Rio-Team unter anderem die Spiele gegen Vizemeister DHfK Leipzig lange Zeit offen. Erst in der Schlussphase wurde noch knapp verloren. Selbst den souveränen Sachsenmeister aus Aue konnten die Rio-Spieler phasenweise ärgern. Dabei beruhte die Abwehrleistung in keiner Weise auf einer übertriebenen Stärke. Die Jungen versuchten mit spielerischer Stärke die Angriffsbemühungen des Gegners einzuschränken, um in Ballbesitz zu gelangen. Zahlreiche Konter-Tore waren die Folge. Platz vier in der Fair-play-Wertung bestätigt dieses erfolgreiche Abwehrverhalten.

 

Im Angriff lief es nicht ganz so gut, obwohl mit Paul Oppermann (150 Tore/4.Platz) und Tom Probst (131 Tore/11. Platz) zwei Spieler in der Torschützenliste weit vorn landeten. Es wird eingeschätzt, dass die Torausbeute nicht immer befriedigen konnte. Zu viele Chancen wurden überhastet vergeben. Bei Würfen aus dem Rückraum und von den Außenpositionen bestehen nach wie vor Reserven. Insgesamt war aber die Beständigkeit ein Trumpf der Mannschaft. Im Prinzip schmerzte nur die 20:28-Niederlage in Radebeul richtig. Und etwas Glück gehört manchmal auch zum Spiel. So gelang Franz Teichert durch seinen beherzten Wurf in der Schlusssekunde in Chemnitz der schmeichelhafte Ausgleich zum 17:17.

 

Zum Glück gehörte auch, dass die Rio-Mannschaft mit einer relativ geringen Spielerzahl fast verletzungsfrei durch die gesamte Saison kam. Nun gilt die Aufmerksamkeit der Vorbereitung auf das neue Spieljahr, das die Mannschaft als B-Jugend erneut in der Sachsenliga bestreiten wird.

Hartmut Glöckner

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