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Sornziger Bio-Markt im Kloster etabliert sich in der Collm-Region

Wirtschaft Sornziger Bio-Markt im Kloster etabliert sich in der Collm-Region

Der inzwischen schon dritte Sornziger Biomarkt im Kloster Sornzig zeigt, dass sich der Markt im Herbst etabliert. Im Vergleich zur vorherigen Veranstaltung gab es wieder mehr Anbieter. Außerdem gewinnt der Markt auch bei den Kunden und Besuchern zunehmend Interesse.

2016 gab es die Premiere für den Sornziger Biomarkt. Seit dem sind mehr Händler dazugekommen.

Quelle: Bärbel Schumann

Sornzig. Die Herbstsonne lugt ab und an unter den Blättern des riesigen Baumes im Sornziger Klosterhof hervor. An seinem Stamm haben sich die Musiker Roland und Gerry einen Platz gesucht. Die Hobby-Musikanten spielen bekannte Herbstlieder stimmen sie an und laden die Besucher zum Mitsingen ein. An einem Bastelstand können Kürbismännchen gebastelt werden. Auch Warmes aus Alpaka- oder Schafwolle gibt es zu Kaufen. Die Stimmung ist gut. Nicht nur Dank der Musiker, sondern vor allem Dank der Organisatoren und Akteure beim nunmehr 3. Bio-Markt im Kloster Sornzig. „Da kann der Winter kommen“, bemerkt eine Frau und schleppt mit ihrem Mann Kartoffelsäcke zum Auto. Außerdem hat das Paar Rote Beete, Kraut und Obst verstaut. „Alles andere haben wir selbst im Garten“, erklärt ihr Mann und schließt die Kofferklappe.

Im Hof qualmt es am Grillstand, wo echte Spezialitäten auf dem Rost liegen. Rostbratwurst aus Ziegenfleisch, da kostet mancher schon aus Neugier von dem Bioprodukten. Max Grauer, einer der beiden Hauptorganisatoren, schaut zufrieden dem Treiben zu. „Wir haben heute wieder neue Anbieter. So ist zum Beispiel Philipp von Sahr vom Landwirtschaftsbetrieb Schlossrind Dahlen, der mit Erzeugnissen vom Roten Höhenvieh gekommen ist“, so Grauer. Freude herrscht bei ihm auch, dass der Landwirtschaftsbetrieb Kucka aus Kroppach erstmals dabei ist. „Vor gut 20 Jahren war das der Vorreiter Betrieb in Sachen Biologische Produktion in der Region, der anfangs von vielen belächelt wurde.“ Apropos Region. Der Biomarkt in Sornzig soll ein regionaler bleiben. Verschiedene Anbieter würden dafür sorgen, dass ein breitgefächertes Angebot gewährleistet werden kann. Zudem, so Grauer, wolle man an dem Prinzip, einen Biomarkt zwei Mal im Jahr nämlich im Frühjahr und Herbst zu veranstalten, festhalten.

Von Bärbel Schumann

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