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Spannung bis zum Schluss

Spannung bis zum Schluss

Die Frauen des SHV Oschatz gewannen ihr Heimspiel gegen den MTV 1860 Altlandsberg mit 33:30 (13:13). Nach vier vergeblichen Versuchen hatte der fünfte Angriff des SHV Oschatz endlich Erfolg und Doreen Wiersma traf zum 1:2. Anschließend mussten die Zuschauer wieder geduldig auf einen Treffer warten.

Oschatz .

 

 

 

 

Nach vier vergeblichen Versuchen hatte der fünfte Angriff des SHV Oschatz endlich Erfolg und Doreen Wiersma traf zum 1:2. Anschließend mussten die Zuschauer wieder geduldig auf einen Treffer warten. Sowohl die Hausherrinnen als auch die Gäste versiebten die Chancen. Zweimal liefen die Oschatzer Konter ins Leere. Die Gäste konnten einen Strafwurf nicht an Katrin Miersch vorbeibringen, die mit dem am Vortag gewonnenen Titel "Sportlerin des Jahres" in der OAZ-Sportlerumfrage 2012 gewohnt zuverlässig im Tor stand. Der dritte Gästetreffer fiel ebenfalls durch einen Tempogegenstoß, bei dem die Oschatzerinnen in puncto Schnelligkeit nicht besonders gut aussahen. Ein Manko, das sich durch das gesamte Spiel zog. Mehrfach waren die Gäste durch eine schnelle Mitte erfolgreich. Während sich der SHV noch im Rückzug befand, klingelte es schon im Kasten. Es schien, als wären die Damen von Jana Delor gar nicht richtig bei der Sache.

Bis zur zehnten Minute wurde zwar der Ausgleich zum 3:3 erkämpft und anschließend gingen die Einheimischen selbst in Führung. Das war jedoch nur von kurzer Dauer. Erneute Fehler führten zu Ballverlusten und drei Tempogegenstöße später führten die Altlandsberger wieder mit drei Toren (5:8/18. Minute) Aber den Kampfeswillen kann man der SHV-Sieben nicht absprechen. Wieder ackerte man sich heran, brauchte aber dazu viel zu viele Versuche, weil die Würfe schlecht justiert waren oder Latte und Pfosten im Weg standen. Ab der 25. Minute nahm Carmen Schneider noch einmal Maß und wuchtete drei Treffer in Folge bis zum 12:10 ins gegnerische Gehäuse. Doch während auf Oschatzer Seite noch gejubelt wurde, formierten sich die Gäste blitzschnell zum Angriff und wieder war der Vorsprung futsch. Zwei Ballverluste beim SHV, zwei Konterchancen für Altlandsberg und der Pausenstand von 13:13 stand fest.

Auch nach dem Seitenwechsel blieb die Spannung im Spielverlauf erhalten. Immer wieder war es Sophie Lütke auf Seiten der Gäste, die einfach nicht aufzuhalten war und ihre Mannschaft in Führung warf. Beim SHV war Maria Häußler inzwischen auf Betriebstemperatur und konnte ihr Verhältnis zwischen Wurfversuchen und Treffern wesentlich besser gestalten. Zwischen der 39. und 41. Minute konnte der SHV erneut mit einem Zwischenspurt einen Vorsprung zum 20:17 herauswerfen, aber nur, um ihn erneut durch eine Reihe von Fehlern wieder herzuschenken. So gelangen den Gästen während einer Zeitstrafe in Unterzahl drei Tore. Das darf einfach nicht passieren. Beim 24:24 (50.) wurden die Karten wieder neu gemischt. Nach einer verletzungsbedingten Spielunterbrechung bekamen die Gäste das Geschehen auf dem Feld schneller wieder in den Griff, während die SHV-Frauen nach der erneuten Verletzung von Franziska Staffe doch sichtlich verhalten wieder ins Spiel fanden. Altlandsberg nutzte die Gunst der Stunde und legte bis zum 24:26 (52.) vor. Nachdem Carmen Schneider den Anschluss hergestellt hatte und Luise Ganske für den Ausgleich sorgte, schöpfte man neue Hoffnung in der Rosentalsporthalle.

Das handballinteressierte Publikum ging begeistert mit und war wieder einmal der achte Mann für die Mannschaft. Ganske, Vujica und Häußler sorgten für die 29:27-Führung und damit für die Auszeit der Gäste. Danach fiel der Anschlusstreffer. Als Maria Häußler im Gegenzug nur den Pfosten traf, lag der erneute Ausgleich in der Luft, aber Katrin Miersch parierte glänzend. Doreen Wiersma erzielte beim nächsten SHV-Angriff das 30:28 vom Kreis und die Gäste verwarfen. Zwei Minuten vor dem Schlusspfiff verwandelte Anja Heine unter Bedrängnis zum 31:28 und das unauffällig agierende Schiedsrichterpaar Große/Kreutz schickte eine Gästespielerin noch einmal zum Nachdenken zur Bank. Überzahlspiel des SHV, drei Tore Vorsprung und noch 100 Sekunden zu spielen, das sollte reichen. Wie der erste, so war auch der letzte Treffer Doreen Wiersma vorbehalten, die beim 33:30 den Schlusspunkt setzte.

Oschatz: Miersch, Eichhorn; Ackermann (1), Schneider (8/1), Vujica (5/1), Wiersma (7), Häußler (6), Ganske (4), Heine (1), Ludwig (1), Staffe, Böhm Wirsik, Hessel.

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