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Spiel nach einer Viertelstunde entschieden

Spiel nach einer Viertelstunde entschieden

LRC Mittelsachsen II 26:20 (13:9). Zwei Szenen waren an diesem Wochenende beim Gastspiel des LRC gegen Rückmarsdorf spielentscheidend. Zum einen, als sich der bei seinem Wurf aus der Luft "heruntergepflückte" Torsten Manig am Arm verletzte (12. Minute) und nicht mehr weiterspielen konnte.

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Michael Schlicke, hier im Spiel gegen Rückmarsdorf in Oschatz, ist mit sieben Treffern ein Aktivposten der Mannschaft des LRC Mittelsachsen.

Quelle: Dirk Hunger

HSG Rückmarsdorf. Zum anderen, als Patrick Illgen - nachdem ihm ein verwandelter Siebenmeter (15.) nach angeblichen Übertretens zurückgepfiffen wurde - wegen Meckerns zunächst eine vertretbare Zwei-Minuten-Strafe erhielt. Anschließend wurde er wegen Schiedsrichterbeleidigung mit einer glatten roten Karte endgültig des Spieles verwiesen. Was war passiert? Auf dem Weg zur Bank und mit dem Rücken zum Schiedsrichter beklagte sich Patrick Illgen mit den Worten "Das ist doch Scheiße!" Richtung Wechselbank. Der Schiedsrichter äußerte nach der Partie, der Spieler habe ihn angesehen und zu ihm "Du bist Scheiße!" gesagt. Diese Disqualifikation hätte eine Sperre von zwei Spielen zur Folge, aber die Verantwortlichen des LRC Mittelsachsen haben bereits Einspruch dagegen angekündigt.

Auf diese Art und Weise zwei seiner vier nominellen Aufbauspieler beraubt, hatte der LRC, der bis dahin gut mitgehalten hatte, insbesondere in der Offensive sichtlich Mühe, den Anschluss zu halten. Somit war die Partie bereits frühzeitig entschieden. Da das Schiedsrichtergespann schon zu Beginn der Partie im Minutentakt gelbe Karten verteilte, gab es auf beiden Seiten insgesamt fünfzehn Zwei-Minuten-Strafen und zehn Siebenmeter. Das war einer hart, aber größtenteils fair geführten Partie nicht angemessen. Das Juniorteam ließ sich dadurch teilweise von der spielerischen Linie abbringen und geriet bis zur Halbzeit mit 13:9 in Rückstand.

In der zweiten Halbzeit kämpfte die LRC-Sieben leidenschaftlich weiter. Vor allem Max Camen und Michael Schlicke gingen als Aktivposten in dieser Begegnung voran. Dennoch gelang es nicht mehr, den Rückstand zu reduzieren. Dafür waren an diesem Spieltag ganz einfach die Umstände zu ungünstig. Gegen Ende konnten die Rückmarsdorfer den Vorsprung sogar noch einmal auf sechs Tore ausbauen. Unschön war vor allem der letzte Treffer der Gastgeber. Die Nummer 22 der Gäste verwandelte einen Siebenmeter mit einem Wurf am "Scheitel" des Gästetorhüters Robert Manteuffel vorbei ins Netz und genoss sichtlich diesen Treffer mit einem hämischen Grinsen. Eine Aktion, die in der letzten Minute sicherlich ebenso unnütz wie respektlos war, aber dann eben wieder auf diesem Niveau. Somit verlor der LRC sein Gastspiel beim Tabellenfünften trotz einer starken kämpferischen Leistung mit 26:20.

Nach dem Spiel erwartete die Offiziellen des LRC eine weitere Überraschung, als sie zum Gespräch mit den Schiedsrichtern in deren Kabine gingen. Dort wurden sie von den Sportfreunden aus Böhlen beziehungsweise Regis-Breitingen bereits mit einem Bier in der Hand begrüßt. Verwunderlich war ebenso die Tatsache, dass eine externe Person dem Schiedsrichtergespräch beiwohnen durfte. Beides Momentaufnahmen, die nach dem oben geschilderten Spielverlauf sicherlich vermeidbar gewesen wären.

Aufgrund der Niederlage wird es nach den Punktgewinnen direkter Konkurrenten für das Juniorteam noch einmal ganz eng nach unten. Am nächsten Sonntag folgt das ohnehin schwere Nachholspiel in Leipzig gegen den USC. Mit den Ausfällen von Torsten Manig und Patrick Illgen wird diese Partie ungleich schwerer.

Oschatz: Sirrenberg, Manteuffel; Manig (1), Schlicke (7), Illgen (1), Krause (3/1), Kayser, Kneifl, Mahler (2), Camen (6), Knögl.

Martin Sirrenberg

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