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Oschatz Spielen und Experimentieren: Tag der offenen Tür am Gymnasium in Oschatz
Region Oschatz Spielen und Experimentieren: Tag der offenen Tür am Gymnasium in Oschatz
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19:44 29.01.2012

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Von Lisa Garn

Offene Türen im ganzen Haus, die Aula zur Begrüßung war voll. Das freute auch die Noch-Schulleiterin Gabriele Neubert. "Ihr habt alle fleißig gelernt, deshalb seid ihr hier. Und keiner braucht Angst zu haben, wichtig ist nur, dass ihr Lust und Spaß habt, etwas zu lernen. Und wenn mal etwas nicht klappt, gibt es immer ein offenes Ohr", so Neubert zu den baldigen Fünftklässlern, die mit großen Augen erwartungsvoll auf ihren Stühlen saßen. In der Einrichtung mit aktuell 650 Schülern erkundeten sie dann mit Familienanhang das Gebäude, lernten Lehrer und Mitschüler kennen. In den Räumen, war die Fächervorstellung immer auch mit kleinen Übungen, einem Spiel oder Quiz verbunden - beispielsweise Sudoku lösen und Begriffe geometrischen Körpern zuordnen (Mathematik), Gesteinsarten unterscheiden (Geografie), Feuer machen wie die Urmenschen (Geschichte). Für Eltern waren Schulmaterialien ausgelegt, Lehrer standen für Fragen bereit. Außerdem wurden Projekte und Exponate vorgestellt sowie Experimente gezeigt - das alles diente einer spielerischen Annäherung an Fächer und Schule.

Unter anderem bei Biolehrer Stephan Schlöser war der Andrang groß, denn er konnte zwei Neuzugänge präsentieren: einen Gecko und eine Kornnatter, seit zwei Tagen an der Schule. "Ich bin froh, dass das geklappt hat und wir jetzt lebende Anschauungsobjekte für den Unterricht haben. Das ist selten an Schulen und macht das Lernen sicher abwechslungsreicher." In einer Experimentiershow erlebten die Kinder, was Chemie und Physik alles möglich machen - ein alter Apfel wird unter einer Vakuumpumpe wieder glatt, Gummibärchen zischen, wenn man sie mit einer bestimmten Chemikalie versetzt.

Für Bernd Schwarz, sein Sohn besucht die Schule bereits, sind solche Tage der offenen Tür wichtig. "Man kann sich orientieren und bekommt einen Eindruck. Die Kinder lernen so Lehrer und andere Schüler kennen." Das sieht auch Birgit Köhler so: "Wir wissen alle nicht, was auf uns zukommt. Hier bekommt man ein Gefühl dafür und ich finde es ganz toll, was die Klassen hier machen." Und manch einer erinnert sich auch an seine eigene Schulzeit: "Vor über 30 Jahren habe ich hier mal mit einer Frisbee-Scheibe das Fenster von der Turnhalle zerschossen", sagte einer zu seinem Sohn. Und Rami Zabdeh kann sich an die erste Zeit nach der Einschulung erinnern: "Da fühlt man sich nicht so sehr wohl, alles ist noch fremd", sagt der Elfjährige. "Aber nach einer gemeinsamen Fahrt nach Bucha war alles toll und man kannte alle Namen. Ich gehe echt gern zur Schule." Und das soll den neuen Fünftklässlern auch mit einer Schnupperwoche im März erleichtert werden.

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