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Oschatz Spurten für den 20. Geburtstag des OAZ-Staffellaufes
Region Oschatz Spurten für den 20. Geburtstag des OAZ-Staffellaufes
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17:40 29.09.2013

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Grund für diese Freude waren die Spitzenleistungen der angetretenen Schulmannschaften, die mit viel Ehrgeiz um den Sieg kämpften.

Von Janett Petermann

Im Jahr 1994 wirbelten zum ersten Mal die Staffelstäbe von Hand zu Hand. Am vergangenen Sonnabend, zwei Jahrzehnte später, ist die Laufleidenschaft der Teilnehmer immer noch ungebrochen. Bis zum Mittag liefen, aufgeteilt in Altersklassen, Teams aus den Oschatzer Kitas, Grundschulen, den Oberschulen der Region und des Thomas-Mann Gymnasiums. Aber auch die Schulen aus Strehla und Riesa versuchten ihr Glück im O-Park.

Die Strecke war zwar nicht lang, aber hatte aufgrund der engen Kurven ihre Tücken. Gestartet wurde am "O". Dann ging es scharf rechts an Gartenbahn und Schlössergarten vorbei, die bis zur Übergabe des Staffelstabes umrundet wurden. Insgesamt vier scharfe Kurven mussten die Läufer bewältigen. Auf den Geraden gab es kaum Unterschiede zwischen den Läufern. Entscheidend war die Geschicklichkeit beim Abbiegen und der Übergabe an den nächsten Starter. Manch Läufer überschätzte sich in der letzten Abbiegung und verschätzte sich so, dass ein schmerzhafter Kontakt mit dem Boden nicht ausblieb. Solche Fehler kosteten Zeit und die verlorenen Sekunden waren oft die, die zum Sieg fehlten.

Zuerst gingen die kleinsten Läufer an den Start. Sie mussten zwar nur eine halbe Runde rennen, doch das machte den Wettbewerb nicht weniger spannend als bei den Großen. "Das hier ist meine Medaille für den zweiten Platz", präsentierte Felix Zehme stolz den Lohn für die Mühen. Er war für die Apfelbaum Grundschule Schweta gemeinsam mit Klassenkameraden aus der dritten und vierten Klasse gestartet. Ab der fünften Jahrgangsstufe war es dann Pflicht die volle Strecke zu überwinden. Besonders spannend machten es die sechsten Klassen. Kurz nach dem Start holte sich Emely Reißmann die Führung für die Robert-Härtwig Schule. Hinter ihr entwickelte sich ein buntes Hin und Her zwischen Riesa, Wermsdorf und Strehla. Die anderen Staffeln kamen zwar nicht an die Oschatzer ran, doch sie kämpften hart um die anderen Plätze auf dem Siegerpodest. Mal machten die Strehlaer Boden gut, mal überholte Wermsdorf. Die Zuschauer feuerten ihre Favoriten wie wild an. Manch einer hüpfte vor Aufregung sogar auf die Laufbahn. "Passt auf, dass euch der Sog der Geschwindigkeit nicht mitreißt!", warnte dann der Moderator.

Besonderes Augenmerk lag natürlich immer auf den letzten Läufern, deren Sprint ins Ziel der Höhepunkt der Rennen war. Noch ein kurzer Schulterblick auf die Konkurrenten und dann mit Vollgas über die Ziellinie. Manch einer verausgabte sich so, dass er noch im Ziel stolperte und stürzte. So erging es Markus Winkler vom Thomas-Mann-Gymnasium. Nach einer kurzen Schrecksekunde aber freute er sich schon wieder über den schnellen Lauf und genoss mit seinen Teamkollegen die Siegerehrung. Wie bei Profis wurden die Läufer mit lauten Fanfaren geehrt und bekamen von Oberbürgermeister, OAZ-Regionalverlagsleiter Jan Simon und Jens Köhler von der Sparkasse Leipzig ihre Medaillen. "Wir waren hier fast so schwer beschäftigt wie die Läufer", schmunzelte Andreas Kretschmar nach der Siegerehrung. Bei Sonnenschein genoss er den Vormittag sichtlich und freut sich schon auf die Fortsetzung im nächsten Jahr. "Die Stimmung hier war fantastisch. Ich wünsche mir, dass es im nächsten Jahr wieder genauso ein Erfolg wird."

Auch Jens Köhler, Vertreter der Sparkasse Leipzig, hatte nur lobende Worte für die Läufer. Als Finanzexperte urteilte er mit einem Zwinkern: "Eine bessere Rendite, als das Lächeln der Sportler kann man als Sponsor gar nicht bekommen".

Janett Petermann

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