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Oschatz Staatsstraße 31: Verkehr zwischen Mügeln und Autobahn rollt wieder
Region Oschatz Staatsstraße 31: Verkehr zwischen Mügeln und Autobahn rollt wieder
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19:42 06.10.2015
Die Leitplanken werden gestern kurz vor der Freigabe der Staatsstraße 31 in Neusornzig montiert. Quelle: Dirk Hunger
Mügeln

„Die Gesamtkosten für diesen Bauabschnitt betrugen rund eine Million Euro. Die Finanzierung erfolgte aus Haushaltsmitteln des Freistaates Sachsen und wurde zu 75 Prozent aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung gefördert“, informiert Isabel Siebert, Pressesprecherin im Landesamt für Straßenbau und Verkehr. Errichtet worden war zunächst ein Erddamm außerhalb der alten Straßentrasse der S 31 im Bereich Neusornzig Süd. „Medienleitungen verschiedener Versorger sind verlegt worden.

Nach der Winterpause wurden ab März 2015 in den Anschlussbereichen des Dammes die vorhandenen Fahrbahnbefestigungen der S 31 rückgebaut und für die neue Straßentrasse Geländeeinschnitte profiliert“, so Siebert. Mit dem entnommenen Material sei der Damm auf die erforderliche Höhe gebracht worden. Anschließend erfolgten Erdarbeiten, der Bau eines Regenwassersammlers und der eigentliche Straßenbau. Siebert betont im Zusammenhang mit der gestrigen Freigabe der Straße gegenüber der Oschatzer Allgemeinen, dass die Fertigstellung weit vor dem ursprünglich geplanten Termin erfolgt. Die landschaftspflegerischen Maßnahmen sollen im nächsten Jahr in Angriff genommen werden.

„Das Landesamt für Straßenbau und Verkehr bedankt sich bei den Verkehrsteilnehmern und Anwohnern für ihr Verständnis während der Bauphase und der damit verbundenen Umleitungen und Erschwernisse“, sagt Siebert.

Im nächsten Jahr soll dann der dritte Bauabschnitt von Kleinpelsen bis zum Bauende der nun fertiggestellten Fahrbahn realisiert werden.

Die jetzt erfolgte Sanierung der S 31 ist das Folgeprojekt der neuen Ortsumgehung Mügeln/Schweta, die bei deren Einweihung im Januar 2014 von Seiten der Landesbehörde als wichtige und leistungsfähige Verkehrsader zwischen Strehla, Oschatz, Mügeln und der Autobahn 14 bezeichnet worden ist. Der Ausbau der rund 6,5 Kilometer langen Ortsumfahrung, die rund ein halbes Jahr früher als geplant fertig gestellt werden konnte, kostete 16,6 Millionen Euro und wurde ebenfalls zu 75 Prozent aus Mitteln der Europäischen Union gefördert. „Jeder Neubau einer Straße oder die Sanierung bestehender Verkehrswege bedeutet auch eine direkte Verbesserung der Standortqualität für die Wirtschaft und die Region“, sagte damals Rainer Förster, Präsident des Landesamtes für Straßenbau und Verkehr.

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