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Stadt Oschatz unterstützt Kultureinrichtungen mit 372 000 Euro

Kommunalpolitik Stadt Oschatz unterstützt Kultureinrichtungen mit 372 000 Euro

Das Angebot der Stadtinformation, der Bibliothek, des Museums, der Kegelbahnen und Spielplätze in Oschatz will finanziert sein. Da in diesen Bereichen die Ausgaben höher als die Einnahmen sind, muss die Stadt Geld zuschießen. Der Stadtrat verabschiedete jüngst den Wirtschaftsplan 2017 für die Oschatzer Kultureinrichtungen.

Ausstellungen wie die aktuelle Schau rund um das Sandmännchen im Oschatzer Stadt- und Waagenmuseum sind wesentlicher Bestandteil des kulturellen Angebots der Stadt.

Quelle: Dirk Hunger

Oschatz. Kultur kostet Geld – und die Stadtverwaltung Oschatz lässt sich die Kultur etwas kosten. Wie viel das im kommenden Jahr genau sein wird, darüber gibt der Wirtschaftsplan des Eigenbetriebs der Oschatzer Kultureinrichtungen für 2017 Auskunft. Den Etat beschloss der Stadtrat jüngst einstimmig – denn Fehlbeträge müssen aus dem städtischen Haushalt ausgeglichen werden.

Zusammengefasst sind in den Oschatzer Kultureinrichtungen die Stadtbibliothek, das Stadt- und Waagenmuseum, die Oschatz-Information, die Kegelbahnen und die städtischen Spielplätze. Das Platschbad und die Stadthalle Thomas-Müntzer-Haus sind dagegen unter dem Dach der Oschatzer Freizeitstätten GmbH vereinigt. Auch hier sind Zuschüsse notwendig, die geplanten Änderungen im Bad sollen diese senken.

Gerechnet wird für das kommende Jahr mit Einnahmen aus den Kultureinrichtungen in Höhe von 192 000 Euro. Dem gegenüber stehen Aufwendungen in Höhe von 568 000 Euro. Die Differenz dieses Betrages – 376 000 Euro – wird durch Abschreibungen verringert, also durch Vorgänge, die nicht zahlungswirksam sind. Die Summe der Abschreibungen beläuft sich auf gut 4000 Euro. Unterm Strich ergibt sich demnach ein Zuschuss in Höhe von 372 000 Euro.

Auswirkungen auf dieses Zahlenspiel haben unter anderem die eingenommenen Nutzungs- und Leihgebühren der Stadtbibliothek, die Leistungen der Oschatz-Information oder eben die Eintrittsgelder aus Museumsbesuchen.

Sichere Planungen ergeben sich beim Personal. So wird es ab 1. Dezember eine Stelle geben, in der mehrere Aufgaben zusammenfließen. Die zusätzliche Kraft wird sowohl im Museum als auch bei Bedarf in der Oschatz-Info und in der Bibliothek arbeiten.

Von Christian Kunze

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