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Stadt Oschatz vergibt einen Teil der offenen Jugendarbeit an Riesaer Verein

Jugendarbeit Stadt Oschatz vergibt einen Teil der offenen Jugendarbeit an Riesaer Verein

Die Stadt Oschatz hat beschlossen, die Trägerschaft für die offene Kinder- und Jugendarbeit neu zu organisieren. Ab dem kommenden Jahr soll ein neuer Träger ein entsprechendes Freizeitangebot in dem Objekt in der Lichtstraße anbieten. Der neue Träger wird der Verein „Sprungbrett“ aus Riesa sein. Auch das Oschatzer E-Werk hatte mit der Trägerschaft gerechnet.

Das Freizeitangebot im „Grünen Sofa“ wird ab dem kommenden Jahr vom Verein „Sprungbrett“ in Riesa angeboten.

Quelle: Dirk Hunger

Oschatz. Der Jugendstadtrat hat den Trägerwechsel im Jugendhaus Lichtstraße 2 beschlossen. Die Entscheidung fiel für den Verein „Sprungbrett“ in Riesa. Dieser ist in Oschatz bisher nur als Einsatzstelle für das Freiwillige Soziale Jahr in Trägerschaft der Stadt aktiv, wolle seinen Wirkungsraum aber erweitern und auf bestehende Verbindungen zwischen beiden Städten aufbauen, erklärte Holger Mucke vom Vorstand und CDU-Stadtrat in Oschatz zur Motivation.

Ursprünglich hatten fünf Träger Interesse gezeigt, zur Frist lagen zwei Angebote vor: Die Riesaer und der Oschatzer Verein Jugend-, Kultur- und Umweltzentrum, der unweit des Objekts in der Lichtstraße bereits Jugendarbeit leistet. „Wir haben uns die Entscheidung nicht leicht gemacht“, sagte Oberbürgermeister Andreas Kretschmar (parteilos) mit Blick auf Erfahrungen mit dem derzeitigen Träger Freizeitzentrum. Weil dieser Verein Leistungen und Forderungen nicht mehr erfüllte, wurde die Kooperation zum Jahresende beendet für die Lichtstraße 2 neu ausgeschrieben.

Eine Jury aus Stadträten, Jugendlichen und der Stadtverwaltung bewertete die Präsentationen der Neubewerber, entscheidend war für beide ein gleichlautender Kriterienkatalog, in dem Punkte für die Ziele und Forderungen und Finanzierung der Angebote vergeben wurden. Maximal waren 38 Punkte möglich. Sprungbrett Riesa erzielte 34, das E-Werk 32 Punkte. Die Entscheidung kann noch vom Stadtrat gekippt werden.

David Pfennig (Grüne) und Henry Korn (Freie Wähler) enthielten sich der Stimme. Pfennig begründete dies mit der Besetzung der Jury: „Wenn zwei Vertreter der CDU-Fraktion mit entscheiden und kein Vertreter anderer Parteien, hat das ein Geschmäckle.“ Das zielt auf die Mitglieder Marek Schurig und Wolfgang Köhler. Köhler selbst warb in der Sitzung dafür, dass beide Vereine alle Möglichkeiten zur Kooperation nutzen sollten.

Rico Weiße, Geschäftsführer des unterlegenden Vereins Jugend-, Kultur- und Umweltzentrum E-Werk in Oschatz, zeigte sich als fairer Verlierer. „Wir gratulieren dem Verein Sprungbrett mit Sitz in Riesa und wünschen viel Erfolg bei der Gestaltung der Jugendarbeit in Oschatz“, sagte er der OAZ.

Von Christian Kunze

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