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Oschatz Stadtgärtner trimmen Oschatz für Kleine Gartenschau 2016
Region Oschatz Stadtgärtner trimmen Oschatz für Kleine Gartenschau 2016
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00:30 28.08.2015
Die Stadtgärtner Thomas Kayser, Kathleen Teschmit und Henry Stein (v.l.) im Mäheinsatz an der Grundschule Collmblick. Quelle: Dirk Hunger
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Oschatz

Von christian kunze

Sie kümmern sich um das Wohl der Bäume, Wiesen, Beete und anderer Grünflächen im öffentlichen Raum der Stadt und ihrer Ortsteile. Oschatz ist eine grüne Stadt - nicht erst seit der Landesgartenschau im Jahr 2006. Und auch im kommenden Jahr, wenn Oschatz zum zweiten Mal Gastgeber einer Kleinen Gartenschau sein wird, soll das so sein. Damit die Grünflächen der Stadt ansprechend aussehen, verfahren Stadtgärtnerei-Leiterin Kathleen Teschmit und ihre derzeit sieben weiteren Mitstreiter nach einem festgelegten Plan, der die Mahd und Pflege der Flächen regelt.

Im Schnitt dauert es etwa vier Wochen, bis alle Areale in Zuständigkeit der Stadtgärtnerei einmal abgearbeitet sind. Das sind innerstädtisch 55 000 Quadratmeter und außerhalb rund zehn Hektar (wir berichteten). Die kleinste Fläche - und damit die wenigste Arbeit - fällt am Windhuk an, der größte einzelne zu pflegende Abschnitt findet sich am Finanzamt in der Dresdener Straße. Los geht es bei jedem Turnus von Neuem an einem Ort, den viele andere Oschatzer eher mit einem Abschied verbinden: dem städtischen Friedhof. "Von dort aus arbeiten wir uns Stück für Stück im Stadtgebiet vor, widmen uns schließlich dem historischen Stadtkern, Oschatz West, der Siedlung Merkwitzer Straße und setzen die Mahd dann in den Ortsteilen fort", beschreibt Kathleen Teschmit die "Runde", die sie mit ihrem Team regelmäßig zu absolvieren hat. Am Ende einer solchen "Reise" durch die grünen Flächen der Döllnitzstadt steht seit einiger Zeit der Fliegerhorst. "Dort waren ursprünglich die Bundesfreiwilligendienstler oder Kräfte beschäftigt, die wir durch Arbeitsgelegenheiten vom Bund zur Verfügung gestellt bekamen", blickt die Leiterin der Stadtgärtnerei zurück. Seitdem diese jedoch nicht mehr ohne weiteres bewilligt werden, muss die Stammmannschaft der Gärtner auch im östlichsten Stadtteil mit ran.

"Die Stadt Oschatz beantragt regelmäßig mehrere Stellen des Bundesfreiwilligendienstes und ebenso Arbeitsgelegenheiten, so genannte Ein-Euro-Jobber. Ob und wann diese bewilligt werden, hängt allerdings von der Zuweisung und vom Budget der Bundesämter ab. Wir bleiben jedoch immer dran", erklärte die Pressesprecherin der Stadtverwaltung, Anja Seidel dazu.

Alles in allem seien vier der insgesamt acht Mitarbeiter während der "warmen" Saison von Mai bis Oktober ausschließlich mit der Rasenmahd beschäftigt, verdeutlicht Kathleen Teschmit. Während der Sommermonate Mai bis September beginnt der Arbeitstag meist um 6 Uhr und dauert bis 15.30 Uhr, ansonsten ist regulär um 6.30 Uhr Arbeitsbeginn für die Mannschaft.

Technische Unterstützung leisten dabei die Motorsensen, ein Rasentraktor sowie ein Transporter mit speziellen Anbauten für die Grünpflege. Wenn der ursprüngliche Plan einmal nicht eingehalten werden kann, dann liegt das daran, dass Personal ausfällt - vor Krankheit ist niemand gefeit - oder dem Versagen der Technik. So wie der Rasentraktor, der in der vergangenen Woche repariert werden musste, nennt Teschmit ein aktuelles Beispiel. Und auch dieser könne nicht in Windeseile immer sofort dort sein, wo er gebraucht wird, denn die Höchstgeschwindigkeit des Fahrzeugs beträgt nur gerade einmal zehn Stundenkilometer.

Christian Kunze

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