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Stadtrat Oschatz beschließt Bau der Mulde-Elbe-Radroute

Tourismus Stadtrat Oschatz beschließt Bau der Mulde-Elbe-Radroute

Zwischen Mulde und Elbe, von Trebsen nach Strehla, soll bald unbeschwertes Radfahren möglich sein. Sechs Kommunen und drei Landkreise sind an dem Vorhaben des Flüsse verbindenden Weges beteiligt. In Oschatz fiel jetzt die Entscheidung für den Bau auf städtischem Territorium. Der soll zwei Jahre dauern und eine Million Euro kosten.

Sanfter Tourismus braucht Radwege – bald soll das auch zwischen Mulde und Elbe möglich sein. Der Oschatzer Stadtrat gab jetzt grünes Licht für den Bau einer entsprechenden Route auf städtischem Territorium.

Quelle: ZB

Oschatz. Es hat lange gedauert, bis die Idee ins Rollen kam, nun geht es los: Der Oschatzer Stadtrat hat den Baubeschluss für die Mulde-Elbe-Radroute (MERR) auf dem Territorium der Stadt und ihrer Ortsteile gefasst. Umgesetzt werden soll der Bau in vier Abschnitten in diesem und dem kommenden Jahr, teilte Bauamtsleiter Michael Voigt zur vorangegangenen Sitzung des Gremiums mit.

Mit in die Pedale treten neben dem Tourismusverband Sächsisches Burgen- und Heideland die Kommunen Trebsen, Grimma, Wermsdorf, Liebschützberg und Strehla sowie die drei Landkreise Leipzig, Nordsachsen und Meißen. Auf deren Areal verläuft die gesamte Trasse.

Insgesamt kostet das Unterfangen die Stadt Oschatz gut eine Million Euro, von denen die Verwaltung allerdings nur ein Zehntel selbst aufbringen muss. Das meiste Geld für den Bau einschließlich Planung, Grunderwerb und Ausgleichspflanzungen fließt als Zuwendung aus einem Förderprogramm des Sächsischen Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr für kommunale Straßen- und Brückenbaumaßnahmen.

Vorrang hat auf der vom Sächsischen Landesamt für Straßenbau und Verkehr genehmigten und mit entwickelten Strecke auf der Oschatzer Flur die Nutzung bereits vorhandener Wege und Wegeabschnitte. Ferner müssen unzureichend und gar nicht ausgebaute Wege „ergänzt“ – sprich ausgebaut – werden, heißt es in der Vorlage zum Beschluss. Für die dafür notwendigen Eingriffe in die umliegende Natur sollen entlang der 5,3 Kilometer langen Strecke zwischen dem Oberweg (Gemeindegrenze zu Wermsdorf) und der Ortsverbindungsstraße Terpitz-Schönnewitz (Gemeindegrenze zu Liebschützberg) insgesamt 86 Obstbäume neu gepflanzt werden, erfuhr der Oschatzer Christian Zieger (CDU) auf Nachfrage von Bauamtsleiter Voigt.

Am Hutberg vorbei, führt der geplante Weg auf einem bereits als Radfahrstrecke ausgeschilderten Abschnitt ins Stadtgebiet, kreuzt Trebicer Weg und Venissieuxer Straße und führt dann durch die Innenstadt, bis zur Lichtstraße. Diese bewusste Trassierung nahe des Zentrums und nicht daran vorbei, lobte CDU-Fraktionschef Dietmar Schurig. Der Fraktionsvorsitzende der Linkspartei, Peter Streubel, erkundigte sich, wie an den Kreuzungen auf den Radweg hingewiesen werde. Laut Bauamtsleiter geschehe das durch eine entsprechende Beschilderung.

Weiter führt die vorgesehene Route entlang der Döllnitz, quert die Bahnlinie Leipzig-Dresden und schwenkt dann nach Osten. Weiter führt sie entlang der ehemaligen Kleinbahntrasse durch Mannschatz und Richtung Schmorkau bis zum ehemaligen Bahnhofsgebäude.

Im gesamten Bereich des zu planenden Radweges sind noch Belange des Naturschutzes abzustimmen und zu berücksichtigen und der Erwerb von Flächen notwendig. Die Zustimmung für den Kauf der Flächen liege zumeist vor.

Von Christian Kunze

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