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Oschatz Startschuss für Mähdrescher auf Getreidefeldern
Region Oschatz Startschuss für Mähdrescher auf Getreidefeldern
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16:39 09.07.2013
Auf einem Schlag bei Oschatz führt Dennis Gleibe am Montagnachmittag einen Probedrusch bei Gerste durch und stellt dabei seinen Mähdrescher richtig ein. Quelle: Dirk Hunger
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Im gesamten Landkreis Nordsachsen haben die Betriebe 16 300 Hektar Fläche bestellt, wie Yvonne Merbold vom Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie in Mockrehna auf Anfrage mitteilte.

Am häufigsten stehen der Weizen (30 100 Hektar) und der Raps (21 300 Hektar) auf den Feldern. "Wir rechnen mit guten, durchschnittlichen Erträgen, einmal abgesehen von den vom Hochwasser geschädigten Flächen", so Reinhard Eggert, Geschäftsführer des Regionalbauernverbandes, mit Blick auf die Gerste. Die Qualität des Korns könnte jedoch weniger gut sein im Vergleich zu Vorjahren. Eggert spricht von Eiweißproblemen, bedingt durch die häufigen Niederschläge in Vormonaten. "Gut wäre, wenn der Juli sonnig bleibt."

Wolfgang Vogel, Präsident des Sächsischen Landesbauernverbandes, und Sachsens Landwirtschaftsminister Frank Kupfer (CDU) haben kürzlich das Erntejahr in Beckwitz bei Torgau symbolisch eröffnet. Wie der Landesbauernverband mitteilte, stehe es "unter dem Eindruck der Starkniederschläge und des Hochwassers im Juni". Nach einer optimalen Herbstbestellung und dem anschließenden langen, schneereichen und sonnenscheinarmen Winter bestand Anfang März die Hoffnung, mit der Frühjahrsbestellung rechtzeitig beginnen zu können. Ein erneuter Wintereinbruch Mitte März habe diese Hoffnung jedoch zunichte gemacht.

"Die verzögerte Vegetationsentwicklung aufgrund eines erneuten Kälteeinbruchs bis Mitte April konnte durch die warmen Tage Ende April/Anfang Mai ausgeglichen werden", so Bauernpräsident Vogel.

Mit dem Einsetzen des Dauerregens Ende Mai, der darauffolgenden Hochwasserkatastrophe an zahlreichen Flüssen sowie Unwettern seien aber alle Hoffnungen auf eine gute Ernte in den betroffenen Regionen zerstört worden.

Laut Eggert könnten sich die Erntearbeiten in Nordsachsen in den nächsten Wochen überschlagen, denn "alle Mähdruschfrüchte kommen vom Halm". Später dann der Mais, der im Kreis auf etwa 16 400 Hektar Fläche wächst - ein Rückgang von 8,8 Prozent zu 2012. Am wenigsten sind Rüben und Kartoffeln (4300 Hektar) angebaut worden.

Nico Fliegner

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