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Statt Herrenhaus die "Grüne Aue"

Statt Herrenhaus die "Grüne Aue"

Der Abriss war also sichere Sache, aber verschoben worden. Jetzt nutzt die Kommune quasi die Fördermittel eines anderen Vorhabens, um den Abbruch über die Bühne zu bringen.

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Statt des Herrenhauses im ehemaligen Rittergut wird vermutlich noch in diesem Jahr die Obersteinaer Gaststätte "Grüne Aue" abgerissen.

Quelle: S. Bartsch

Fördermittel, welche für den Abriss des alten Herrenhauses in Ober-steina gedacht waren, sollen nun umgewidmet werden. Damit könnte der ehemalige Gasthof "Grüne Aue" abgerissen werden. "Die Vorbereitung des Antrags läuft", hatte Dirk Schilling (CDU) während der jüngsten Sitzung des Ostrauer Gemeinderates bekannt gegeben. Um das Vorhaben zu realisieren und dann "keine unangenehmen Überraschungen" zu erleben, sei auch die Untere Wasserbehörde zu einem Termin am Ort eingeladen, so Ostraus Bürgermeister weiter. Die Schwierigkeit hier: Unter dem Gebäude verläuft ein Bach. Hintergrund: In den vergangenen Monaten war die ehemalige Schule in Obersteina abgerissen worden. Aber das historische Herrenhaus musste - entgegen den Plänen der Gemeinde Ostrau - stehen bleiben. Das hatte die Denkmalschutzbehörde so angeordnet, nach dem der Altbau doch als schützenswert galt. Damit wurde das Ende des Gebäudes quasi in letzter Minute verhindert (die DAZ berichtete).

 

Für die Arbeiten an beiden Gebäuden hatte Ostrau bereits Fördermittel erhalten. Geschätzte Gesamtkosten von 153 000 Euro standen zur Debatte. Nun braucht die Kommune für den Abriss des einen Gebäudes und die Umgestaltung des Außengeländes allerdings nur 88 000 Euro. Der verbleibende Rest könnte,wenn es genehmigt wird, für den Abbruch des Gasthofes ausgegeben werden.

 

Das Außengelände gestaltet die Firma Landschaftsbau Müller aus Oschatz. Mutterboden wird angeliefert, eine Tragschicht aus Schotter für den Weg angelegt, sowie Bäume und Sträucher gepflanzt. Auch werden Abfalleimer und Sitzbänke aufgestellt. Am Plan einen "Ort des Erinnerns" zu gestalten, konnte nicht festgehalten werden. "Es wird nur eine abgespeckte Variante geben", so Schilling. Einige der Gemeinderäte bezweifelten, dass die Obersteinaer Lust hätten, sich dort hinzusetzen - mit dem abbruchreifen Herrenhaus vor den Augen.

Allner, Natasha

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