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Staubkind spielt in Torgau

Staubkind spielt in Torgau

Staubkind, der neue Stern am deutschen Rockhimmel, wird am kommenden Sonnabend, dem 13. Oktober, in der Torgauer Kulturbastion ein Konzert geben.

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Die Band Staubkind macht in dieser Woche in der Region Halt. Sänger Louis Manke (2.v.l.) sprach im Vorfeld mit der OAZ.

Quelle: Marko Kubitz

Oschatz/Torgau. Wie fühlt es sich als Newcomer an, bei so einer großen Tour mit Unheilig unterwegs zu sein?

 

 

Es ist für die ganze Band ein sehr aufregender Sommer gewesen. Insgesamt waren es 22 Shows, die wir mit Unheilig und Andreas Bourani gespielt haben, und es waren einfach mal eine Menge Leute da. Das waren Konzerte vor bis zu 35 000 Menschen, und so eine Stadion-Atmosphäre vergisst man nicht so schnell. Alles war für uns ein riesiges Erlebnis, das definitiv ein Highlight in unser bisherigen Band-Geschichte ist.

 

Seid ihr vor den Auftritten aufgeregt? Hat sich das im Verlauf der Tour geändert?

Ich kann nur für mich sprechen und zugeben, dass sich die Nervosität im Laufe der Jahre nicht geändert hat. Am schlimmsten sind die letzten Minuten, bevor es auf die Bühne geht. Da ist die Anspannung am größten. Dann brauche ich auch noch mal ein paar Momente ganz für mich allein. Diese Anspannung fällt dann mit dem ersten Song von mir ab, und ich kann den Auftritt genießen. Ich denke aber, dass diese Nervosität nichts Negatives ist - eher ein Zeichen dafür, dass da immer noch viel Vorfreude auf die Konzerte auch seitens der Band ist.

Was tut ihr, wenn ihr nervös seid?

Jeder aus der Band hat so seine eigenen Momente und Mittel, um die letzten Minuten vor der Show zu überstehen. Bei mir ist es die Gelegenheit, noch mal die Texte in Gedanken durchzugehen - ich tigere dann meist mit Knöpfen im Ohr hinter der Bühne auf und ab. Von unserem Schlagzeuger kann ich zum Beispiel sagen, dass er auf allem herumklopft, was greifbar ist.

Wie sieht euer Alltag aus, wenn ihr nicht auf der Bühne steht?

Derzeit bereiten wir uns auf unsere bevorstehende Herbsttour, die wir ja am 13. Oktober in Torgau starten werden, vor. Da gibt es viel zu tun, denn wir haben ja wieder alles selbst in der Hand. Wir haben nach der Tour mit Unheilig alle erst mal Urlaub gemacht, aber waren dann auch wieder recht schnell am Arbeiten. Da gilt es vor allem zu proben, zu proben, zu proben, denn schließlich spielen wir fast alle neuen Stücke. So viel Zeit für Alltag ist also eigentlich gar nicht - wobei - eigentlich ist ja genau das der Musiker-Alltag, oder?

Hat sich euer Leben durch den steigenden Bekanntheitsgrad verändert?

Ich würde nicht sagen, dass sich unser Leben verändert hat. Es gibt gelegentlich für mich etwas mehr zu tun, wenn es um Interviews oder Zeitungsberichte geht. Ich konnte mich inzwischen im Radio hören und habe auch schon Fernsehinterviews gemacht. Das ist neu, fühlt sich auch immer noch sehr spannend an.

Gibt es ein bestimmtes Konzerterlebnis, an welches ihr euch immer erinnern werdet?

Ein echtes Highlight war unser erstes Konzert der ,Lichter der Stadt'-Tour in Meppen. Wir waren total nervös, da wir ja zum ersten Mal unsere neuen Songs vor so einem großen Publikum präsentieren würden. Das Album ist ja am 29. Juni herausgekommen, und wir standen damit am 30. Juni auf der Bühne. Als wir ,Angekommen' gespielt und die Leute richtig laut mitgesungen haben - da hatte ich echt Gänsehaut und war völlig hin und weg.

Welches Lied spielt ihr am Liebsten auf der Bühne?

Auf der Tour haben sich ,Angekommen', ,So nah bei mir' und ,Irgendwann' als Publikumslieblinge herauskristallisiert. Da war die Stimmung im Publikum einfach am besten, und die Leute haben super mitgemacht. Das genießt man natürlich auch als Band. Insgesamt machen aber alle neuen Songs live viel Spaß, und wir freuen uns auf die Herbsttour.

Wie entstehen eure Songs? Woher kommen die Ideen?

Die Ideen für die Songs geistern mir meist schon sehr lange im Kopf herum. Alles, was man so erlebt, kann Einfluss sein oder im Gedächtnis bleiben. Irgendwann dann, wenn genügend Zeit und Ruhe dafür da ist, arbeite ich die Idee aus und bastele sozusagen ein Song-Gerüst daraus. Das entwickelt sich dann immer weiter, man fügt etwas hinzu, tauscht aus oder baut noch mal alles um. Dabei habe ich bei diesem Album unheimlich von der Zusammenarbeit mit Henning Verlage als Produzent profitiert. Wenn ich mich beispielsweise in Details verlieren wollte, hat er es geschafft, alles zu entwirren - und wir haben zusammen genau das aus den Songs herausgeholt, was sie ausmachen sollte.

Was hört ihr privat für Musik?

Wir sind da, denke ich, breit gefächert. Ich finde mich wirklich in vielen Musikrichtungen wieder. Querbeet ist da von Pop und Rock - auch mal Metal - alles dabei. Ich mag deutsche Musik wie zum Beispiel von Silbermond oder Philipp Poisel, aber auch Bands wie Placebo und Evanescence gern. Ich lege mich da ungern fest.

Worauf können sich Fans bei euch als nächstes freuen?

Wir hoffen natürlich, dass sich die Fans genauso auf unsere Herbsttour freuen wie wir. Wir werden von Oktober bis Dezember quer durch Deutschland touren. Und am 26. Oktober wird die dritte Single-Auskopplung aus dem Album ,Nur ein Tag/Unendlich sein' erscheinen. Besonderes Highlight wird auch der Auftritt beim ,Gothic Meets Classic'-Festival am 10. und 11. November in Leipzig sein.

 

 

 

Die OAZ verlost einmal zwei Freikarten mit Meet and Greet. Wer heute von 15 bis 15.05 Uhr unter Tel. 03435/92 04 88 anruft, kann diese gewinnen. Außerdem können Karten im Vorverkauf unter der Rufnummer 03421/73 76 10 bei der Kulturbastion Torgau vorbestellt werden.

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