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Oschatz Steffi Klopf kehrt in das Gehäuse zurück
Region Oschatz Steffi Klopf kehrt in das Gehäuse zurück
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18:35 24.01.2012
Die Oschatzer SHV-Spielerin Anne Lehmann (schwarzes Trikot, r.) versucht sich am Kreis durchzusetzen. Lisa Kayser (l.) beobachtet die Spielsituation. Quelle: Dirk Hunger

Die Reihen des Oschatzer Teams waren fast vollständig geschlossen, da auch Torhüterin Steffi Klopf nach einer langen Verletzungspause wieder auf dem Spielfeld begrüßt werden konnte. Sie selbst konnte sich vor Freude kaum ein Dauerlächeln verkneifen.

Die Gäste waren mit nur neun Spielern in minimaler Besetzung in Oschatz angereist. So lautete die Devise für den Gastgeber, durch eine aktive Abwehr und ein schnelles Spiel nach vorn, die Entscheidung herbeizuführen. Das klappte insgesamt recht gut. Nur nach den Anwürfen baute das Team nicht den notwendigen Druck auf und nutzte die vorhandenen Möglichkeiten, die sich durch das verzögerte Rückzugsverhalten der Gäste ergaben. In der Auszeit wurde diese Reserve noch einmal angemahnt. Die Oschatzer Mannschaft ging mit vier schnellen Toren sofort in Führung. In der zehnten Minute stand es bereits 5:2. In der folgenden Spielzeit konnte der SHV um weitere drei Treffer erhöhen, während der SC Markranstädt keine Chancen für Erfolgserlebnisse erhielt. Und wenn es die Gäste doch einmal an die Nahwurfzone der Einheimischen schafften, war immer noch Steffi Klopf im Kasten. Insgesamt stand die Oschatzer Abwehr gut, aber im Konterspiel wurde von der Bank immer wieder die Unterstützung durch mitlaufende Spieler gefordert. Hier gab es noch Möglichkeiten der Verbesserung. Beim Stand von 14:5 (25. Minute) schlichen sich einige Konzentrationsfehler ins Spiel der Gastgeber ein. Deshalb wurde in der 28. Minute noch einmal die Auszeit genutzt, um die Mannschaft neu zu motivieren.

In der zweiten Halbzeit ähnelte das Szenario auf dem Parkett mit Hälfte eins. Oschatz bestimmte den Spielverlauf und die Markranstädter versuchten Ergebniskosmetik zu betreiben. Das gelang jedoch nur bedingt. Die ersten vier Tore gehörten wieder den Oschatzer Frauen. Erst danach konnten die Gäste ihren nächsten Treffer zum 20:7 markieren. Auf Seiten des SHV wurde kräftig gewechselt, und einige Spieler durften auch auf für sie ungewohnten Positionen auflaufen. In der 40. Minute nahmen die Gäste ihre Auszeit, welche jedoch die erhoffte Wirkung verfehlte. Der nächste markante Zwischenstand war beim 30:10 für die Oschatzer erreicht, den jetzt zog etwas der Schlendrian in die Heimsieben ein. Zwei Zwei-Minuten-Strafen eröffneten den Gästen die Möglichkeit aufzuschließen. Vom 31:10 gelangen nur noch Markranstädt Treffer bis zum 31:15. Die letzten beiden Bälle versenkte dann aber doch noch die SHV-Sieben zum 33:15-Endstanf im Gästegehäuse.

Oschatz: Steffi Klopf, Andrea Wurow; Steffi Buche (2/2), Mandy Böhm (4/1), Christin Fiddecke (2), Anke Friedrich (4), Julia Hessel (1), Lisa Kayser (2), Ulrike Kühne (7), Anne Lehmann (1), Daniela Plockstieß (3), Yvonne Walther (7).

www.shv-oschatz.de

Jens Fiddecke

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