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Steiniger Weg für Radroute in der Region Oschatz

Tourismus Steiniger Weg für Radroute in der Region Oschatz

Knapp zwei Jahre existiert der gemeinsam Wille der Kommunen im Altkreis Oschatz, einen verbindenden Fernradweg zwischen Mulde und Elbe zu schaffen. Doch das Prozedere kommt nicht ins Rollen. Der Weg zum Radweg ist steinig. Der Oschatzer Bauamtsleiter Michael Voigt und Wermsdorfs Bürgermeister Matthias Müller informierten jetzt über den Fortschritt des Projekts.

Radfahren ist für die Oschatzer ein hartes Pflaster. Der Mulde-Elbe-Radweg soll das ändern.

Quelle: Dirk Hunger

Oschatz/Wermsdorf. Er kommt nur langsam ins Rollen – der Mulde-Elbe-Radweg zwischen Trebsen und Strehla ist in den Köpfen der Bürgermeister, Radfahrer und Touristen der Region Oschatz schon fertig. Nur gibt es bis zur Umsetzung noch ein paar Hindernisse, stöhnen die Kommunen. Bereits im Herbst hatten die Vertreter interessierter und beteiligter Städte und Gemeinden eine Rahmenvereinbarung unterzeichnet, die unter anderem die Analyse der vorhandenen Strecken zum Inhalt hatte. Insgesamt hat der favorisierte Fernradweg eine Länge von rund 45 Kilometern und soll auf stillgelegten Bahnstrecken, Forstwegen und kleinen Straßen entlang geführt werden.

„Das Interesse bei der Bevölkerung, dass hier etwas passiert, ist groß“, sagte der Oschatzer Bauamtsleiter Michael Voigt zur jüngsten Sitzung des Hauptausschusses. Er informierte über die Fortschritte, die das Projekt gemacht hat.

Momentan erarbeiten die Kommunen ein Beschilderungskonzept. Oschatz hat dafür laut Michael Voigt bereits Zuarbeit geleistet – zwei Wegweiser sind anzupassen. Die Gemeinde Wermsdorf hatte sich bereit erklärt, den für die Finanzierung der Beschilderung notwendigen Fördermittelantrag für alle beteiligten Gemeinden und Städte zu stellen. Bei positivem Bescheid werden die Kosten in vollem Umfang erstattet. Wermsdorfs Bürgermeister Matthias Müller (CDU) erklärte auf Nachfrage, dass der Antrag fertig ist und in der kommenden Woche abgeschickt wird. Auch für den Fördermittelantag für Rastplätze und Infotafeln (Förderqoute 90 Prozent) ist Wermsdorf federführend. „Hier bedarf es noch individueller Initiative der übrigen Kommunen“, so Müller.

Wie bereits vorhandene Flächen und Wege genutzt werden können, um das Projekt umzusetzen, zeigt sich in Oschatz und Liebschützberg. Im Bereich Mannschatz-Schmorkau in Richtung Strehla kann der Radweg entlang der ehemaligen Bahntrasse verlaufen. „Die Flächen dafür sind bereits in unserem Eigentum“, betonte der Oschatzer Oberbürgermeister Andreas Kretschmar (parteilos). Ihm ist, wie seinen Kollegen, daran gelegen, dass nicht noch mehr Zeit verstreicht. „Hier muss endlich Bewegung reinkommen, denn wir sind in Oschatz und Umgebung nicht gerade mit guten Radwegen gesegnet“, verdeutlichte er. Seine Wahrnehmung sei, dass jenen, die etwas erreichen wollen, unnötig Steine in den Weg gelegt werden.

Abstimmungsbedarf gibt es laut Bauamt in Oschatz bei einigen Grundstücksfragen. Vermessungen fanden und finden dafür statt. So müssten etwa der Erwerb und Tausch von Flächen mit Kirche, Privateigentümern und Gesellschaften, geringe Flurstücksbreiten, und der Umgang mit Flora-Fauna-Habitaten, also besonderen Schutzgebieten – etwa dem an der Mannschatzer Straße unweit der Döllnitzbrücke – geklärt werden.

Von Christian Kunze

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