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Oschatz Stimmung trotz Aprilwetter beim Oschatzer Frühlingsfest
Region Oschatz Stimmung trotz Aprilwetter beim Oschatzer Frühlingsfest
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16:31 28.03.2018
Modenschau in der Lutherstraße von Müller’s Style & Ambiente Oschatz beim Frühlingsfest der Werbegemeinschaft Quelle: Dirk Hunger
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Oschatz

Die 15. Auflage des Frühlingsfestes der Oschatzer Werbegemeinschaft und des 7. Gildetages gingen gestern erfolgreich über die Bühne. So ein Interesse in den Geschäften wünschen sich die Oschatzer Händler und Gewerbetreibenden öfter in ihrer Heimatstadt. „Ich freue mich, dass so viele Besucher in die Innenstadt gekommen sind. Das ist für uns der schönste Dank“, erklärte Carola Schönfeld, Vorsitzende der Oschatzer Werbegemeinschaft. Die Vorsitzende betreut das Glücksrad, wo sich gerade wieder eine Warteschlage gebildet hat. Viele Besucher können nicht widerstehen. „Wir haben uns bewusst für Souvenirs als Preise entschieden, wollen zeigen, was unsere Stadt Schönes zu bieten hat“, ergänzt die Vorsitzende. Kaum ein Laden bleibt an diesem Tag geschlossen. Sogar extra Initiativen gibt es, wie etwa eine Modenschau oder die Kuchenbasaraktion der Klasse 3 b von der Grundschule Bücherwurm. Und auch Unternehmen sind dabei, die nicht der Werbegemeinschaft angehören wie die Omnibusverkehrsgesellschaft Heideland. Die stellt neue Busse aus der Flotte vor. Gleich neben dem Glücksrad reist das Schlangestehen am Verkaufsstand der Werbegemeinschaft nicht ab. Das Zugpferd hier: Frühlingsbowle nach einem Geheimrezept mit Rosen-, Hibiskus, Korn- und Ringelblumenblüten. Seit fünf Jahren gehört sie zum Angebot beim Frühlingsfest und bietet für viele Besucher eine kleine Auszeit zwischen den Abstechern in die Innenstadtgeschäfte. Auch Familie Kern ist unterwegs. „Wir sind auf der Suche nach einer festlichen Bluse. Die freundliche Inhaberin versprach, etwas Passendes zu besorgen“, erklärte Dora Kern. Das sei toll, denn da beide schon älter sind, verbindet das Paar Einkäufe immer mit Dingen, die es in der Stadt zu erledigen hat. Anschließend schauen die Kerns bei der Oschatzer Gilde auf den Altmarkt vorbei. Dem Aprilwetter vorgebeugt, präsentieren sich die meisten Gilde-Mitglieder unter einem schützenden Zeltdach. Nur die Wettbewerbe und anderen Mit-Mach-Aktionen für die Besucher finden im Freien statt. Leonie, Ina und Hannah sind gerade dabei, sich wie ein Maurer zu fühlen. Sie setzen Stein auf Stein, dazwischen eine mörtelartige Masse, und hoffen, dass daraus eine kleine Mauer entsteht. An der anderen Ecke des Platzes können Kinder und Erwachsene sich wie Dachdecker fühlen. Mehr noch, wer von den Großen eine vorgegebene Fläche mit den dunkelbraun glänzenden Dachziegeln am schnellsten eindecken kann, auf den wartet eine Kettensäge, die die Gildemitglieder spendieren. „Karten für ein Fußballspiel gibt es für die Plätze zwei und drei“, erklärte Dachdecker Henry Korn, während er Gilde-Kollege Jörg Zieger bei seiner Wettbewerbsteilnahme beobachtet. „Wir sind heute mehr als zufrieden. Das Interesse der Gäste wollte nicht enden. Das war echt Spitze“, erklärte Volkmar Schöne, Gilde- Gründungsmitglied. Auch bei der Werbegemeinschaft war der Andrang groß. Nun hoffen alle, dass zum nächsten Höhepunkt, dem Oschatzer Autofrühling am 21. Mai, wieder die Innenstadt zum Treffpunkt von Kunden und Unternehmen wird. Verdient habe es die schöne Stadt. „Die Menschen sollten sich bewusst werden, wie liebenswert Oschatz sich in den vergangenen 20 Jahren verändert hat“, meinte Gildemitglied Frank Schneider.

Von Bärbel Schumann

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